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Zahlreiche Einsätze nach Unwettern

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Süd- und Südwestdeutschland - Zahlreiche Einsätze nach Unwettern

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Unwetter sind über den Süden und Südwesten der Bundesrepublik gezogen. Überschwemmungen und gesperrte Straßen sind die Folge.

Im Südwesten und Süden Deutschlands sorgten Dauerregen, Orkanböen und Überschwemmungen für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

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Im Süden und Südwesten Deutschlands haben teils orkanartige Böen und teils ergiebiger Dauerregen für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. In der Gemeinde Aach bei Trier wurde der Ortskern von einem Bach überschwemmt. Im Konzer Ortsteil Oberemmel trat ein Weiher über das Ufer, von den Wassermassen wurden Menschen in einem Haus eingeschlossen, die Feuerwehr rettete sie in der Nacht. Im Landkreis Trier-Saarburg wurden überschwemmte Bundes- und Landesstraßen gesperrt, in Saarbrücken ein Abschnitt der Stadtautobahn.

Wasserstände an der Mosel steigen

Nach kräftigen Regenfällen steigen die Wasserstände an der Mosel kräftig an: Am frühen Dienstagmorgen lag der Pegelstand Trier nach Angaben des Hochwassermeldezentrums bei über 8,40 Metern, die Tendenz war weiter steigend. Der normale Pegelstand liegt in Trier bei etwa 3,25 Metern.

Grund für die steigenden Pegelstände sind vor allem starke Niederschläge in Frankreich in den Vogesen, wo die Mosel entspringt. Die Mosel mündet bei Koblenz in den Rhein. Nach und nach werde der Wasserstand nun überall an der Mosel steigen, sagte der Sprecher des Meldezentrums am Montag.

Feuerwehrleute pumpen an einem Haus bei Oberstdorf Wasser ab am 03.02.2020
Hochwasser in Bayern: Feuerwehrleute pumpen an einem Haus bei Oberstdorf Wasser ab (03.02.2020).
Quelle: dpa

In Bayern und Baden-Württemberg gab es laut Polizei nur kleinere Probleme. In zahlreichen Regionen wurden umgestürzte Bäume gemeldet, vereinzelt waren kleinere Straßen überschwemmt. In der Region Freiburg hatte der Wind Ziegel von zwei Häusern abgedeckt.

Polizei Freiburg bittet um Vorsicht

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Die Polizei in Karlsruhe berichtete von umgestürzten Bäumen, vereinzelt waren kleinere Straßen überschwemmt und Keller überflutet. In Stuttgart fiel ein Baum auf ein Auto. Verletzte gab es den Angaben zufolge zunächst nicht.

Wegen des Sturms wurde der Münchener S-Bahn-Verkehr der Linien S1 und S2 am Morgen teilweise gesperrt. Bäume seien umgeknickt und in die Oberleitungen gefallen, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn.

So wird das Wetter heute und in den nächsten Tagen

Bis Dienstagmittag rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in der Region teils mit ergiebigem Dauerregen. Im Schwarzwald sollen dann innerhalb von 72 Stunden Mengen um die 120 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen um 150 Liter gefallen sein. Punktuell seien aber auch deutlich höhere Werte möglich. Zudem warnte der DWD für den ganzen Dienstag vor starken bis stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde.

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