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Welfenschatz-Streit geht vor Supreme Court

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Enteignung jüdischer Händler? - Welfenschatz-Streit geht vor Supreme Court

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War der Verkauf des Welfenschatzes im Jahr 1935 ein NS-verfolgungsbedingter Zwangsverkauf? Eine deutsche Stiftung wehrt sich dagegen, dass US-Gerichte darüber entscheiden.

Ein Kuppelreliquiar ist Teil des Welfenschatzes. Archivbild
Ein Kuppelreliquiar ist Teil des Welfenschatzes. Archivbild
Quelle: Stephanie Pilick/dpa

Im Streit um die Herausgabe des Welfenschatzes zieht die Stiftung Preußischer Kulturbesitz vor den U.S. Supreme Court. Die Stiftung werde den Obersten Bundesgerichtshof der USA anrufen, um die Klage auf Herausgabe des Welfenschatzes wegen Unzuständigkeit der US-Gerichte abzuweisen, heißt es.

Die Nachfahren jüdischer Kunsthändler glauben, dass die Objekte ihren Vorfahren von den Nazis 1935 scheinlegal weggenommen wurden. Nach deutschem Recht wäre ein Verfahren wegen Verjährung unmöglich.

Die Restitution wurde erstmals vor elf Jahren gefordert. Die Stiftung "war und ist nach mehrjähriger gründlicher Forschung zu den Umständen des Verkaufes des Welfenschatzes im Jahr 1935 überzeugt, dass es sich nicht um einen NS-verfolgungsbedingten Zwangsverkauf handelt", hieß es. Die Beratende Kommission für NS-Rückgaben bestätigte dies 2014.

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