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Tarifrunde öffentlicher Dienst - Finanzminister ohne Angebot

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Die Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst stehen vor der zweiten Runde. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot gemacht.

Warnstreik im öffentlichen Dienst (Archiv).
Warnstreik im öffentlichen Dienst (Archiv).
Quelle: Axel Heimken/dpa

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst gehen die Finanzminister der Länder an diesem Mittwoch ohne Angebot in die zweite Runde. Das berichtet die "SZ". Damit wächst die Gefahr von Warnstreiks.

Eine erste Runde war Ende Januar ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Runde ist für den 28. Februar angesetzt. Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Verhandelt wird für eine Million Tarifbeschäftigte der Länder, außer Hessen.

"Für eine unterschiedliche Bezahlung gibt es gute Gründe"

Die Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Übertragen werden soll der Abschluss auf rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger. Die Länder lehnten die Forderungen als überzogen ab.

Der Verhandlungsführer der Länder, Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD), deutete an, dass Landesbeschäftigte nach wie vor weniger Geld erhalten sollen als Arbeitskräfte beim Bund und den Kommunen. "Für eine unterschiedliche Bezahlung gibt es gute Gründe", sagte er in der "SZ". "Die Länder haben mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie Bund und Kommunen zusammen."

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