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Peter Tauber - "CDU muss jünger, weiblicher, bunter werden"

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"Es war mir eine Ehre", schreibt Peter Tauber nach mehr als vier Jahren als CDU-Generalsekretär - und rät seiner Partei, in Zukunft "jünger, weiblicher und bunter" zu werden.

ArchivPeter Tauber, aufgenommen am 19.07.2016
"Es war mir eine Ehre": Peter Tauber über seine Zeit als CDU-Generalsekretär
Quelle: dpa

Der scheidende CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat eine Erneuerung seiner Partei an "Haupt und Gliedern" angemahnt. Die Christdemokraten müssten "jünger, weiblicher und bunter" werden - nicht nur, was ihre Regierungsmannschaft betrifft, schrieb Tauber am Montag auf seinem Blog. Erste Weichen dafür seien in der Partei gestellt worden. Aber: "Es gibt zu wenig junge Menschen, viel zu wenig Frauen und auch zu wenig Deutsche mit einer Einwanderungsgeschichte, die sich in unseren Reihen engagieren." Er freue sich über die aktuelle Debatte über Richtung und Erneuerung in der CDU und stehe dabei in der "Mitte".

Tauber bedankte sich außerdem bei seiner Partei und Bundeskanzlerin Angela Merkel für die Zeit als Parteimanager. "Es war oft anstrengend, fordernd, aber es war zugleich eine große Ehre, meiner Partei, der ich seit über 25 Jahren angehöre, als Generalsekretär zu dienen." Am Montagvormittag wurde in einer Präsidiumssitzung offiziell die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer als neue Generalsekretärin vorgeschlagen.

Stolz über Zeit an Merkels Seite

Wenn er an seine Zeit im Amt denke, gehe ihm das Lied "Geile Zeit" der Band Juli durch den Kopf, schrieb Tauber weiter. Er sei zwar noch bis Dezember dieses Jahres gewählt - allerdings sei ihm bereits vor der Bundestagswahl klar gewesen, dass er dieses Amt nach einer erfolgreichen Regierungsbildung abgeben werde.

Der 43-jährige Hesse war seit Dezember 2013 Parteimanager. Nach der Bundestagswahl musste Tauber wegen einer schweren Krankheit eine längere Zwangspause einlegen.

"Mit großem Dank schaue ich auch auf die Zusammenarbeit mit Angela Merkel zurück, die ich in schwierigen Zeiten unterstützen durfte und die es 'ausgehalten' hat, wenn ich wie zum Beispiel bei der Öffnung der Ehe oder dem Ruf nach einem dringend notwendigen Einwanderungsgesetz eine andere Position als sie vertreten habe", schrieb der CDU-Politiker. Angela Merkel an der Spitze der Regierung zu wissen, sei ein "Segen für Deutschland". "Und ich bin stolz darauf, dass ich vier Jahre an ihrer Seite dienen durfte."

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