Was die Kontinente einzigartig macht

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Terra X - Was die Kontinente einzigartig macht

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In der Reihe "Sieben Kontinente - ein Planet" blickt Terra X auf die Besonderheiten jedes Erdteils. Es geht um Tiere, Pflanzen - und die Frage, wie der Klimawandel sie verändert.

Terra X steht für bildstarke Dokumentationen – die Reihe wendet sich nun allen 7 Kontinenten zu, um die Artenvielfalt der Erde zu dokumentieren.

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2 min
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Sieben Kontinente gliedern die heutige Weltkarte. "Terra X" stellt alle Erdteile und ihre einzigartige Tier- und Pflanzenwelt vor. Wie hat sich das Leben den geologischen Eigenheiten der jeweiligen Kontinente angepasst, und wie muss es sich heute einer modernen, vom Menschen dominierten Welt anpassen? Neueste Drohnen- und Kameratechniken erlauben es den Filmemachern, Tiere nicht nur aus neuen Perspektiven, sondern auch aus nächster Nähe zu zeigen, ohne ihr natürliches Verhalten zu stören.

Antarktika

Blick auf eine große Gruppe Eselspinguine.
Eselspinguine brechen zur Futtersuche auf.
Quelle: ZDF/BBC/John Aitchison

Antarktika ist der kälteste und lebensfeindlichste Kontinent der Erde. Nur die Härtesten können hier überleben. Wie die Weddellrobben oder die bunten Seesterne, die den eiskalten Meeresboden bedecken. 98 Prozent des Festlandes der Antarktis sind mit Eis bedeckt. Und dennoch hat sich hier eine Fülle des Lebens entwickelt, die ihre Existenz dem unglaublich reichen Ozean verdankt.

Allerdings: Aufgrund des Klimawandels erwärmt sich der Südliche Ozean, das Eis schmilzt, und der Meeresspiegel steigt. Vielleicht noch beunruhigender ist, dass eine Erwärmung der kältesten Region der Erde tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Wetterverhältnisse haben wird. Obwohl die Antarktis weit weg scheint, betrifft das, was dort passiert, die gesamte Erde.

Asien

Ein Goldstumpfnasenaffe in Nahaufnahme.
Die Goldstumpfnasenaffen Chinas zählen zu den farbenfrohesten Primaten der Welt.
Quelle: ZDF/BBC/Nick Green

Asien ist der größte Kontinent der Welt – und einer der geografisch vielfältigsten. Es erstreckt sich vom Polarkreis bis zum Äquator. Die Tiere dort sind mit den heißesten Wüsten, dem dichtesten Dschungel und den höchsten Bergen der Welt konfrontiert. Diese Welten entstanden, als Indien vor 30 Millionen Jahren mit dem Rest Asiens zusammenstieß und den Kontinent, wie wir ihn heute kennen, prägte. Die Tiere haben sich auf fast unglaubliche Weise an die harten Bedingungen angepasst.

Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde. Von den Wüsten der Atacama bis hin zu den Nebelwäldern der Anden, wo Bären 30 Meter hohe Bäume auf der Suche nach Früchten erklimmen. Östlich der Anden am Amazonas liegt der größte Regenwald der Welt. Doch die Regenwälder Südamerikas sind durch Brandrodung und die Beschneidung des Lebensraumes stark bedroht.

Australien

Ein Känguru steht in der Ferne in der Steppe.
Ein graues Riesenkänguru im Namadgi-Nationalpark in Australien
Quelle: ZDF/BBC / Theo Webb

Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Über 70 Prozent von Australien ist heute trockenes Land. In der sonnigen, verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde.

Australiens Tiere stehen durch den Menschen vor einer riesigen Herausforderung. Hier sind bisher mehr Säugerarten ausgestorben als irgendwo sonst auf dem Planeten. Tausende von außergewöhnlichen alten Steinzeichnungen sind Zeugnisse einer reichen Flora und Fauna - und alles, was von einigen Arten übrig geblieben ist.

Europa

Europa ist der Kontinent, den die Menschen am meisten verändert haben. Die Tiere haben sich anpassen müssen und sich an teils ungewöhnliche Orte zurückgezogen. Der Kontinent ist Heimat für 850 Millionen Menschen. Und dennoch offenbart dieser überfüllte Erdteil eine unerwartete Tierwelt in den verbliebenen Refugien und Städten.

Nordamerika

Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Letzeres ist möglich, weil es keine Ost-West-Bergkette gibt, die Nordamerika durchquert und die Luftmassen aufhalten könnte.

In den Präriegebieten bringt der Sommer ein außergewöhnliches Wetter. Warme Luft aus dem Golf von Mexiko trifft auf arktische Luft und wirbelt sich zu bedrohlichen Tornados auf. Diese schießen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 480 Kilometer pro Stunde über die Great Plains und gehören damit zu den schnellsten Stürmen der Welt. Mit dem Klimawandel werden die Sommer in der Arktis im Norden des Kontinents immer länger und wärmer.

Afrika

Afrika ist der Kontinent der großen Wildtiere. Noch – denn auch dort steht die Natur vor extremen Herausforderungen. Für die Tiere Afrikas ist die größte Bedrohung der Mensch. In der Natur haben sie ihre eigenen Strategien. Die Wüsten Afrikas nehmen ein Drittel des Kontinents ein. Das Leben in diesen trockenen Gebieten ist rau.

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