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Terrorverdächtiger in Berlin - Mann wegen Bombenbaus verhaftet

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Ein Mann soll sich über den Bau von Bomben informiert und sogar bereits Materialien besorgt haben. Polizei-Spezialeinheiten fassten den Terrorverdächtigen nun in Berlin.

Die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin. Archivbild
Die Generalstaatsanwaltschaft in Berlin. Archivbild
Quelle: Florian Schuh/dpa

Ein 26-jähriger Mann ist in Berlin wegen Terrorverdachts verhaftet worden. Der Syrer soll Chemikalien zum Bau von Bomben gekauft haben, erklärte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Außerdem soll er sich laut Generalstaatsanwaltschaft Berlin in Chatgruppen über den Bau von Bomben informiert haben.

"Zweck des Chatverkehrs soll die Vorbereitung von Terroranschlägen gewesen sein." Eine Spezialeinheit der Bundespolizei und Polizisten vom Bundeskriminalamt (BKA) verhafteten den Mann in seiner Berliner Wohnung.

Vowurf: Schwere staatsgefährdende Gewalttat

Der Vorwurf lautet auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Im August und September 2019 soll der Mann unter anderem Aceton und Wasserstoffperoxidlösung gekauft haben. Beide Chemikalien werden für die Herstellung des hochexplosiven Sprengstoffs Triacetontriperoxid benötigt. Es sei daher anzunehmen, dass der 26-Jährige beabsichtigt habe, diesen Sprengstoff herzustellen, erklärte die Bundesanwaltschaft. Der Mann wurde auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Tiergarten festgenommen. Seine Wohnung wurde auf Anordnung des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof durchsucht.

Laut der Berliner Generalstaatsanwaltschaft soll der Mann auch seit dem Frühjahr in neun Fällen in einer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) nahestehenden Chatgruppe Anleitungen zum Bau von Waffen und zum Herstellen von Sprengstoff ausgetauscht haben. Zweck des Chats soll die Vorbereitung von Terroranschlägen gewesen sein. Die ausgetauschten Anleitungen hätten sich auf die Herstellung von Plastiksprengstoff, Paket- und Magnetbomben sowie Türfallen mit Explosivstoffen, Kalaschnikow-Sturmgewehre vom Typ AK-47, Maschinenpistolen und weitere Schusswaffen bezogen, erklärten die Berliner Ermittler.

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