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Tödliche Attacke in Augsburg - Tätersuche mit Fotos und Videos

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Trauer und Entsetzen in Augsburg: Ein Mann wird am Freitagabend in der Innenstadt getötet. Ermittler hoffen mit Hilfe von Fotos und Videos herauszufinden, was genau geschah.

Trauer am Königsplatz in Augsburg
Trauer am Königsplatz in Augsburg
Quelle: dpa

Bei der Fahndung nach den Tätern der tödlichen Attacke auf einen Passanten in Augsburg setzt die Polizei neben Zeugenaussagen auf die Auswertung von Bild- und Video-Material. Die Ehefrau des Opfers, die die Attacke auf ihren Mann mitansehen musste, konnte wegen ihres psychischen Zustandes bisher noch nicht vernommen werden, wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte.

Abschied vom Kollegen am Tatort nehmen

"Zur Täterbeschreibung und zu den Zeugenaussagen nennen wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit keine Details", sagte der Sprecher. Möglicherweise gehen die Ermittler aber noch im Laufe des Tages mit sichergestelltem Bild- und Video-Material an die Öffentlichkeit, um den Fahndungsdruck auf die flüchtigen Täter zu erhöhen.

Nach der tödlichen Attacke herrschte in der Stadt Trauer und Entsetzen. Am Sonntag gedachten etwa 100 bis 150 Feuerwehrleute am Tatort am zentralen Königsplatz ihrem getöteten Kollegen. "Sie wollten an der Stelle von ihm Abschied nehmen, wo er getötet wurde", sagte ein Sprecher. Kerzen wurden entzündet und Blumen niedergelegt. "Ich kannte ihn sehr gut", sagte der Sprecher der Augsburger Berufsfeuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. Er selbst wie auch seine Kollegen seien von der Tat emotional sehr angegriffen. Die Feuerwehr sei eine "total starke Gemeinschaft" mit einem sehr großen Zusammenhalt. Umso mehr seien jetzt alle betroffen.

Unklar, was genau Freitagabend passiert ist

Das 49-jährige Opfer, ein Berufsfeuerwehrmann aus Augsburg, war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe von jungen Männern angegriffen und getötet worden. Zusammen mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar war der 49-Jährige in der Innenstadt unterwegs, als sie auf die Gruppe stießen.

Bereits am Samstagabend hatten Menschen am Tatort Blumen niedergelegt sowie Kerzen und Grablichter angezündet. Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) zeigte sich bestürzt über die Tat. Die Stadt sei Schauplatz einer folgenschweren Gewalttat geworden, schrieb er auf seiner Facebook-Seite.

Zum Tathergang ist bisher nur bekannt, dass einer der jungen Männer aus der Gruppe dem Opfer gegen den Kopf schlug. Der 49-Jährige stürzte und blieb am Boden liegen. Auch der 50-jährige Begleiter wurde geschlagen und im Gesicht verletzt, die Frauen wurden dagegen nicht angegangen. Notärzte versuchten noch, den 49-Jährigen wiederzubeleben - jedoch ohne Erfolg: Der Mann starb noch im Rettungswagen.

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