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Tödlicher Stoß in Voerde - Täter wohl nicht schuldfähig

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Ein Tatverdächtiger soll in Voerde eine Frau vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben. Doch ein Gutachten ergibt: Der Mann könnte zur Tatzeit nicht schuldfähig gewesen sein.

Tödlicher Stoß - Verdächtiger womöglich nicht schuldfähig. Archiv
Tödlicher Stoß - Verdächtiger womöglich nicht schuldfähig. Archiv
Quelle: Marcel Kusch/dpa

Nach dem Todesstoß am Bahnhof der niederrheinischen Stadt Voerde könnte der mutmaßliche Täter nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen psychischer Probleme nicht schuldfähig sein. Er habe beantragt, den mutmaßlichen Täter aus der U-Haft in eine geschlossene psychiatrische Anstalt bringen zu lassen, sagte der Duisburger Staatsanwalt Alexander Bayer.

Ein Gutachten gebe starke Anhaltspunkte dafür, dass der Mann "zur Tatzeit auf Grund seiner psychischen Probleme nicht voll schuldfähig" gewesen sei.

Für die Polizei kein Unbekannter

Der Beschuldigte hatte im Juli eine ihm unbekannte 34-jährige Frau vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Sie wurde von dem Regionalzug überrollt und starb noch am Tatort. Der mutmaßliche Täter sitzt bisher wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft.

Der Mann ist Vater von neun Kindern. Mit seiner geschiedenen Frau hat er nach Angaben der Staatsanwaltschaft sieben Kinder und mit seiner neuen Partnerin zwei Kinder. Für die Polizei war er schon vor der Tat kein Unbekannter. Er war unter anderem wegen Diebstahls, Körperverletzung und kleinerer Vergehen zu Geldstrafen verurteilt worden.

Polizisten suchen am Bahnhof von Voerde nach Spuren.

Vom Zug überrollt - Mann schubst Frau in Gleisbett

Der mutmaßliche Täter ist bereits polizeibekannt. Er stößt eine Frau am Niederrhein in die Gleise. Jede Rettung kommt zu spät.

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