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Schwerer Busunfall auf Madeira - Portugiesischer Präsident: Alle Unfallopfer sind Deutsche

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Bei dem Unfall eines Touristenbusses auf der Ferieninsel Madeira sind mindestens 28 Menschen getötet worden. Nach Angaben des portugiesischen Präsidenten sind alle Opfer Deutsche.

Auf der portugiesischen Insel Madeira ist ein Touristenbus schwer verunglückt. Mindestens 28 Menschen kamen ums Leben – darunter auch viele Deutsche.

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Bei allen Todesopfern des Busunfalls auf Madeira handelt es sich nach Angaben des portugiesischen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa um Deutsche. "Ich drücke in diesem tragischen Moment den Schmerz und die Solidarität aller Portugiesen aus", sagte der Staatschef am Mittwochabend dem portugiesischen Sender RTP. Auch das Auswärtige Amt geht von deutschen Opfern aus, nennt aber keine Zahlen.

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Kontrolle verloren

Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Bus vom Hotel Quinta Splendida, der Unfall ereignete sich nur wenige Meter danach. Der Bus hat offenbar zu schnell beschleunigt, der Fahrer soll versucht haben, ihn gegen eine Wand zu lenken, hat dann aber die Kontrolle verloren. Der Bus stürzte anschließend auf ein Haus.

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Der Fahrer und der Reiseleiter sollen verletzt überlebt haben. Mehrere weitere Urlauber seien in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Lusa. Das Unglück ereignete sich dem örtlichen Zivilschutz zufolge gegen 18.30 Uhr in der östlich von Funchal gelegenen Gemeinde Caniço.

Zahlreiche Rettungswagen waren im Einsatz. Wie viele Menschen sich in dem Touristenbus befanden, war noch unklar.

Paradies im Atlantik

Die "Blumeninsel" Madeira liegt etwa 950 Kilometer südwestlich von Lissabon im Atlantik und ist vor allem auch bei Deutschen sehr beliebt. Wanderer, Taucher und Golfer schätzen die atemberaubende Natur und das milde subtropische Klima. Madeira hat etwa 260.000 Einwohner, die Insel gehört zu Portugal.

Für diejenigen, die Steuern sparen wollen, ist die Heimatinsel von Fußballstar Cristiano Ronaldo vor der Nordwestküste Afrikas aus anderen Gründen eine bekannte Adresse: In der "Região Autónoma" zahlen Unternehmen eine Körperschaftssteuer von nur fünf Prozent. Zum Vergleich: Auf dem portugiesischen Festland sind 21 Prozent fällig. Die ersten Touristen auf Madeira waren reiche Engländer, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Insel als ihr Reiseziel entdeckten.

Ein wesentlicher Tourismuszuwachs war erst zu verzeichnen, als auch die großen Kreuzfahrtschiffe begannen, auf ihren Routen zu den Kanaren und in die Karibik im Hafen der Hauptstadt Funchal anzulegen. Seit der Eröffnung des Santa Catarina Flughafens 1963 kommen die meisten Urlauber mit dem Flugzeug, und die Touristenzahlen steigen jedes Jahr. Den Hauptanteil bilden heute Briten und Deutsche.

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