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Indonesien - Tote bei Erdbeben auf Ferieninsel Lombok

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Ein Erdbeben der Stärke 6,4 erschüttert die indonesische Insel Lombok, mindestens 14 Menschen kommen ums Leben. Es gibt viele Verletzte.

Bei einem schweren Erdbeben auf der indonesischen Ferieninsel Lombok kamen zehn Menschen ums Leben, mindestens 40 weitere wurden verletzt. Das Beben hatte eine Stärke von 6,4.

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Bei einem Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok sind am Sonntag mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 162 weitere seien verletzt worden, teilte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde mit. Im Nationalpark Gunung Rinjani mit dem dritthöchsten Vulkan Indonesiens löste sich ein größerer Erdrutsch. In einem Gästehaus dort wurde eine malaysische Touristin von einer einstürzenden Mauer erschlagen.

Viele Opfer wurden von herabfallenden Betonplatten erschlagen oder verletzt, sagte Sutopo Purwo Nugroho vom Katastrophenschutz. Am härtesten wurde den Angaben zufolge die Provinz Ost-Lombok getroffen, dort gab es acht Tote. Lombok ist wie das benachbarte Bali für seine malerischen Strände bekannt und bei Touristen beliebt. Auf Bali waren die Erschütterungen des Bebens auch zu spüren, dort wurde aber niemand verletzt.

Karte von Indonesien mit der Insel Lombok
Karte von Indonesien mit der Insel Lombok
Quelle: ZDF

Beben der Stärke 6,4

Die amerikanische Erdbebenwarte USGS gab die Stärke des Bebens mit 6,4 an. Das Epizentrum lag demnach 1,4 Kilometer südwestlich von Lelongken. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von sieben Kilometern. In der Provinz Ost-Lombok und der Provinzhauptstadt Mataram war die Erschütterung etwa zehn Sekunden lang zu spüren.

Anwohner flohen nach Behördenangaben in Panik aus ihren Häusern ins Freie. Vom Katastrophenschutz veröffentlichte Fotos zeigten beschädigte Häuser und den Eingang des beliebten Nationalparks am Vulkan Rinjani, der aus Sorge vor Erdrutschen sofort geschlossen wurde.

Indonesien gilt wegen seiner Lage auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring als erdbebenanfällig. Im Dezember 2004 löste ein Beben der Stärke 8,1 vor Sumatra einen Tsunami mit rund 230.000 Toten in einem Dutzend Ländern aus.

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