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Unwetter in den USA - Mehrere Tote in den Südstaaten

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Sturmböen, Sturzfluten, Tornados verwüsten den Süden der USA. Mehrere Menschen sterben, viele werden verletzt. Jetzt nimmt die Schlechtwetterfront Kurs auf die Ostküste.

Zerstörung nach Unwetter im US-Bundesstaat Mississippi
Im US-Bundesstaat Mississippi wurden zahlreiche Häuser durch den Sturm zerstört.
Quelle: dpa

Durch ein Sturmtief sind im Süden der USA am Wochenende mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesstaaten Texas, Louisiana, Mississippi und Alabama wurden hart getroffen. Vielerorts wurden Tornados vermutet.

Unsichtbare Tornados

Die Bewohner von Alabama wurden von den Wetterdiensten vor Tornados gewarnt, als es bereits stark am Regnen war. "Schwerer Regen könnte diesen Tornado verstecken, erwarten sie daher nicht, den Tornado zu sehen oder zu hören. Gehen sie jetzt in Deckung", warnten die Meteorologen in Birmingham, wie der Sender CNN berichtete.

Im Süden der USA sind am Wochenende bei Unwettern mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Durch Tornados und Überschwemmungen wurden viele Gebäude zerstört.

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In einem Vorort von Birmingham starb ein Arbeiter beim Räumen umgestürzter Bäume.
Auch in Texas wurden am Wochenende mehrere Menschen Opfer von Tornados. In Angelina County starben zwei Kinder, als das Auto, in dem sie mit ihren Eltern unterwegs waren, von einem umstürzenden Baum getroffen wurde.

Nachdem ein mutmaßlicher Tornado über eine archäologische Stätte gefegt war, mussten viele Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Mindestens acht Menschen waren in kritischem Zustand, eine Frau erlag später ihren Verletzungen.

Bis zu 225 Kilometer pro Stunde

Der Nationale Wetterdienst stellte in der Gegend einen Tornado fest, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde mit sich brachte. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig zerstört.

Ein Holzbalken krachte während des Sturms in Hamilton im US-Bundesstaat Missouri durch die Frontscheibe eines Autos
Ein Holzbalken krachte während des Sturms in Hamilton im US-Bundesstaat Missouri durch die Frontscheibe dieses Autos.
Quelle: AP

In West Monroe im benachbarten US-Staat Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, als er von einer Sturzflut erfasst wurde. Später entdeckte die Polizei einen weiteren Toten in einem versunkenen Auto. Auch im Staat Mississippi berichteten die Behörden von mindestens einem Toten und zahlreichen Verletzten.

Zerstörte Häuser, Stromausfälle, blockierte Straßen

Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume blockierten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen. In Louisiana, Mississippi und Alabama fiel in 65.000 Haushalten und Geschäften der Strom aus.

Am Sonntag bewegte sich die Schlechtwetterfront in nordöstlicher Richtung weiter, auch New York und die Hauptstadt Washington richteten sich darauf ein.

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