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Nur wenige Banken erhöhen Gebühren

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Trotz schwächelnder Gewinne - Nur wenige Banken erhöhen Gebühren

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Lange verdienten die Banken daran, dass sie mehr Zinsen für Kredite kassierten, als sie Sparkunden zahlten. Doch die Zeiten sind vorbei. Trotzdem erhöhen nur wenige die Gebühren.

Nur wenige Banken drehen an der Gebührenschraube. Archivbild.
Nur wenige Banken drehen an der Gebührenschraube. Archivbild.
Quelle: Fabian Sommer/dpa

Trotz schwächelnder Gewinne setzt bislang nur eine Minderheit der Banken auf Gebührenerhöhungen. Bei einer Umfrage unter 120 Geldhäusern gaben 16 Prozent an, in diesem Jahr an der Gebührenschraube zu drehen. Das geht aus einer Untersuchung des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY hervor.

Demnach wird das Girokonto bei 13 Prozent der befragten Institute teurer. Für Überweisungen will jede zehnte Bank höhere Gebühren verlangen. Den Banken brechen wegen des Zinstiefs die Erträge weg.

Wie EY erklärte erwarten die Banken unter anderem steigende Konkurrenz durch junge Finanzunternehmen und durch Technologiekonzerne wie Facebook oder Apple, die "längst den Finanzdienstleistungsmarkt ins Visier genommen" haben. Im Gegensatz zu den klassischen Bankhäusern blicken demnach fast alle befragten Startups optimistisch auf ihr momentanes Geschäft und in die Zukunft.

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