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Trotz starkem Geschäft - Altlasten: Thyssenkrupp mit Nettoverlust

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Der Gewinn von Thyssenkrupp steigt - auch dank des stark laufenden Geschäfts. Dennoch steht am Ende ein Nettoverlust - wegen Altlasten.

Der Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp, Heinrich Hiesinger.
Der Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp, Heinrich Hiesinger. Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Eine starke Nachfrage in der Autozuliefer-Sparte und nach Aufzügen sowie höhere Stahlpreise haben dem Industriekonzern Thyssenkrupp ein besseres Ergebnis im laufenden Geschäft eingebracht. Unterm Strich wurde die Bilanz jedoch durch Altlasten belastet. Und die Fusion mit Tata stößt weiter auf Kritik.

Der bereinigte Gewinn stieg zuletzt um fast ein Drittel auf 1,9 Milliarden Euro. Insgesamt stand fürs abgeschlossene Geschäftsjahr aber ein Nettoverlust von 649 Millionen Euro in der Bilanz.

Nun steht vor allem die geplante Fusion der europäischen Stahl-Aktivitäten mit der indischen Tata im Vordergrund. Thyssenkrupp erwartet dabei Spareffekte von jährlich 400 bis 600 Millionen Euro. Der Essener Konzern hatte bislang angekündigt, dass 2.000 der 27.000 Stellen im Stahlgeschäft wegfallen.

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