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Verwüstungen in Texas - Trump besucht Katastrophengebiete

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Die Lage im von Hurrikan "Harvey" getroffenen US-Staat Texas bleibt angespannt. Heute will Präsident Trump in das Gebiet reisen. Er verspricht den Betroffenen schnelle Hilfe. In Houston soll es weiter regnen.

Der Wirbelsturm "Harvey" wütet weiter. Jetzt hat Präsident Donald Trump angekündigt, die Krisenregion zu besuchen. Meteorologen erwarten, dass sich die Lage noch verschlimmern wird.

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Das Jahrhunderthochwasser in Texas hat in weiten Teilen des US-Staates Verwüstungen angerichtet. Vor allem in Houston, eine der größten Städte der USA, standen ganze Viertel unter Wasser. US-Präsident Donald Trump versprach den Betroffenen schnelle Hilfe, er soll die Region heute besuchen. In Houston wurden Tausende Menschen vor den Fluten gerettet. Eine Frau kam ums Leben als ein Baum auf ihr Haus stürzte, eine Familie soll in ihrem Auto von den Wassermassen weggespült worden sein.

Zunächst keine Entwarnung

Das Hurrikan-Zentrum konnte für Houston zunächst keine Entwarnung geben. Sechs Mitglieder der Familie in Houston ertranken offenbar, als ihr Van auf einer Brücke von den Wassermassen erfasst wurde, sagte eine Angehörige. Ihr Schwager sei mit den Großeltern und vier Kindern in dem Fahrzeug gewesen als es weggespült wurde. Er habe sich aus dem Van retten können.

Die Behörden von Houston konnten die sechs Toten zunächst nicht bestätigen. Eine Frau kam ums Leben als ein Baum auf ihr Haus in der Nähe von Houston fiel. Die Frau habe geschlafen als der Baum umstürzte, sagte ihr Ehemann. Die Feuerwehr der Stadt Porter musste nach eigenen Angaben durch brusthohes Wasser waten, um den Ehemann zu retten und die Leiche der Frau zu finden. Das Hurrikan-Zentrum teilte mit, dass für die Region um Houston noch mehr Regen erwartet werde. "Harvey" könnte in manchen Teilen nochmals mehr als einen Meter Regen bringen, erklärte der Wetterdienst.

"Sie werden bekommen, was sie brauchen"

Die Polizei von Houston rettete in nur acht Stunden rund 1.000 Menschen, teilte der Bürgermeister der Stadt, Sylvester Turner, mit. Insgesamt seien mehr als 3.000 Menschen von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht worden, seit "Harvey" Houston unter Wasser gesetzt hatte. In der Notunterkunft im George R. Brown Convention Center in Houston waren nach Angaben eines Sprechers des Roten Kreuz rund 7.000 Menschen untergebracht - ausgelegt war die Unterkunft für 5.000 Betroffene.

Einige der Menschen müssten in Stühlen oder auf dem Boden schlafen, hieß es. Trump sagte den betroffenen Bürgern rasche Hilfe seiner Regierung zug. Sie würden "100 Prozent" Unterstützung erhalten, sagte er. "Sie werden bekommen, was sie brauchen, und es wird schnell gehen", so Trump. Oberste Priorität sei es, die Leben von US-Bürgern zu schützen. Es habe vermutlich noch nie etwas derartiges gegeben und der Wiederaufbau werde lang dauern und schwierig sein, sagte Trump auf einer Pressekonferenz. Trump und First Lady Melania sollten am Dienstag die Städte Corpus Christi und Austin besuchen, wie das Weiße Haus mitteilte.

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