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Eisige Temperaturen - Trump: Lieber Erderwärmung als Kältewelle

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"Ein bisschen gute alte Erderwärmung" wäre doch nicht schlecht angesichts der Tiefkühl-Temperaturen in seinem Land, twitterte US-Präsident Trump. Nicht jeder findet das lustig.

Die kältesten Wintertage seit Jahrzehnten machen Kanada und den USA zu schaffen.

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In gut der Hälfte der USA ist es in diesen Tagen so kalt wie in einem Tiefkühlschrank. Die Kältewelle ist so unerbittlich, dass sich die Behörden von den Neuenglandstaaten an der Ostküste bis Ohio im Mittleren Westen Sorgen um Obdachlose, Arme und Senioren machen. Wer etwa seine Stromrechnung nicht bezahlt hat oder bezahlen konnte, ist auch in seiner Wohnung von Unterkühlung und Erfrierungen bedroht.

Für Präsident Donald Trump bringt die globale Klimaerwärmung gegen die arktische Kälte ins Spiel. Er twittert: "Im Osten könnte es das KÄLTESTE aufgezeichnete Silvester werden. Vielleicht könnten wir ein wenig von der guten alten globalen Erwärmung gebrauchen, zum Schutz gegen die unser Land, aber kein anderes Land, vorhatte, BILLIONEN AN DOLLAR zu zahlen. Packt euch warm ein!"

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Golf in der Sonne Floridas

Trump verbringt die Tage zwischen den Jahren im warmen Florida, im kurzärmeligen Hemd fuhr er zum Golfspielen auf seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bei seinem Tweet indes vermengte er Wetter und Klima - das eine ist bedingt durch relative kurzfristige atmosphärische Lagen, das andere wird beschrieben durch Wetterbeobachtungen über einen längeren Zeitraum.

Kritik und Spott kamen prompt: "Wetter ist nicht dasselbe wie Klima", twitterte die demokratische US-Abgeordnete Pramila Jayapal. "Der Präsident sollte in der Lage sein, das zu verstehen. Es ist nicht so schwierig." Und der Chef der Akademie der Wissenschaften in Kalifornien, Jon Foley, schrieb auf Twitter: "Glauben Sie es oder nicht, der globale Klimawandel ist sehr real, auch wenn es jetzt gerade kalt außerhalb des Trump-Towers ist."

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Minus 40 Grad

In Geraldton im Norden der kanadischen Provinz Ontario fielen die Temperaturen am Donnerstag auf minus 40 Grad. Die arktische Kälte soll nach Angaben von Meteorologen noch bis ins neue Jahr anhalten. In den kanadischen Provinzen Ontario und Québec war es zuletzt 1993 ähnlich kalt. Kanadas Gesundheitsministerium warnte vor Gefahren: Ab minus 35 Grad drohten binnen zehn Minuten Erfrierungen an unbedeckter Haut sowie Unterkühlung. Säuglinge, kleine Kinder, alte Menschen und Obdachlose seien besonders gefährdet, warnte das Ministerium. Obdachlosenunterkünfte baten angesichts des großen Andrangs um Kleiderspenden.

Den kanadischen Automobilclub erreichten nach eigenen Angaben tausende Notrufe vor allem wegen leerer Batterien, allein mehr als 7.000 in Québec und rund tausend in der Provinz Saskatchewan. Die Feuerwehr in Montréal berichtete von gefrorenem Löschwasser in Schläuchen. In der nordwestkanadischen Stadt Whitehorse gefroren Regentropfen im eisigen Wind zu Eiskristallen.

In den USA warnte der Nationale Wetterdienst vor "gefährlich kalten Temperaturen und eisigen Winden" in weiten Teilen des Landesinneren und im Nordosten. Angesichts der arktischen Luftmassen wurden für die Silvesternacht für ein Drittel des Landes Temperaturen um minus 18 Grad Celsius vorhergesagt.

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