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Nach Chemiewaffenattacke - Trump im Syrien-Streit: Raketen werden kommen

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Nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Syrien kündigt US-Präsident Trump einen Raketenangriff an - und droht damit Russland, dem Verbündeten des syrischen Regimes.

Archiv: Donald Trump am 15.03.2018 in Washington
Donald Trump
Quelle: ap

US-Präsident Donald Trump hat einen Raketenangriff auf Syrien angekündigt und Russland vor einer Unterstützung von Machthaber Baschar al-Assad gewarnt: Die Raketen "werden kommen", schrieb Trump auf Twitter. Nach dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff auf die syrische Rebellenenklave Ost-Ghuta hatte Trump gewarnt, die Verantwortlichen müssten dafür einen "hohen Preis" zahlen.

Russland habe angekündigt, angreifende Raketen abzuschießen, schrieb Trump. "Mach dich bereit Russland, denn sie werden kommen, hübsch und neu und 'intelligent!'". Russland sollte nicht Partner eines mit Gas tötenden Tieres sein, das sein Volk tötet und das genießt. Die Beziehungen zu Russland sieht Trump auf einem absoluten Tiefpunkt: Das Verhältnis sei "schlechter als es je war, den Kalten Krieg eingeschlossen", so Trump in einem weiteren Tweet. Dabei sei Russland auf wirtschaftliche Hilfe der Vereinigten Staaten angewiesen, die diese "sehr einfach" leisten könnten.

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Russland will Raketen abfangen

Hintergrund: Die USA machen Syriens Präsident Assad für den vermuteten Angriff auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Duma bei Damaskus verantwortlich. Washington hatte einen Vergeltungsangriff nicht ausgeschlossen. Russland als wichtigster Verbündeter Assads warnte vor einem solchen Schritt und versicherte, ein Giftgasangriff habe gar nicht stattgefunden.

Vielmehr werde Russland jegliche US-amerikanische Rakete auf syrischen Hoheitsgebiet abfangen, erklärte Moskaus Botschafters im Libanon: "Sollte es einen Angriff von Seiten Amerikas geben (...), werden die Raketen abgeschossen und die Objekte angegriffen, von denen sie abgefeuert wurden", zitiert die Agentur Interfax Alexander Sassypkin. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte: "Hoffentlich vermeiden alle Länder Schritte." Dies gelte vor allem für Maßnahmen, die die ohnehin fragile Situation in der Region weiter destabilisieren könnten.

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