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G20-Treffen mit Putin - Trump: "Haben uns sehr gut verstanden"

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Es war einer der politischen Höhepunkte des G20-Gipfels: das erste Treffen von US-Präsident Trump und seinem russischen Kollegen Putin. "Exzellent" sei das Gespräch gewesen, sagt Trump jetzt in einem Interview. Er glaube aber, dass Putin lieber Clinton im Weißen Haus gesehen hätte.

Diese Begegnung stand schon im Vorfeld unter besonderer Beobachtung. Erstmals haben sich jetzt Donald Trump und Wladimir Putin am Rande des G20 Gipfels zu Gesprächen getroffen. Als erstes Ergebnis wurde eine Waffenruhe in Syrien vereinbart.

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"Ich denke, wir haben uns sehr gut verstanden, und das ist keine schlechte Sache. Das ist eine gute Sache", sagte Trump in einem Gespräch mit dem christlichen US-Sender CBN. In dem am Mittwoch veröffentlichten Interviewauszug sagte Trump aber auch, er glaube, dass Putin es besser gefunden hätte, wenn seine Konkurrentin Hillary Clinton die Präsidentschaftswahl gewonnen hätte. "Wenn Hillary gewonnen hätte, wäre unser Militär dezimiert worden. Unsere Energie wäre viel teurer geworden. Das ist etwas, was Putin an mir nicht mag", sagte Trump.

Waffenruhe in Syrien sei ein Erfolg

Deshalb ergebe es keinen Sinn, dass es heiße, Putin habe ihn als Kandidaten favorisiert. Er selbst tue in vielen Bereichen das "genaue Gegenteil" von dem, was der russische Präsident wolle. Trump bezog sich dabei auf Vorwürfe gegen Moskau, der Kreml habe ihm zum Sieg verhelfen wollen.

Es sei wichtig, dass seine Regierung sich mit dem Kreml austausche, so Trump weiter. Er verwies auf die Waffenruhe im Südwesten Syriens, die die USA mit Russland vereinbart haben. Diese halte nun bereits seit vier Tagen, wohingegen vorherige Waffenstillstände immer gebrochen worden seien. Dazu sagte der 71-Jährige: "Das liegt daran, dass Präsident Putin und Präsident Trump diesen Deal gemacht haben."

Neuer Höhepunkt der Russland-Affäre

Der Umgang des US-Präsidenten mit Putin wird wegen der Affäre um dubiose Russland-Kontakte seines Wahlkampfteams von einem Großteil der US-Öffentlichkeit mit großem Misstrauen beobachtet.

Die Affäre erreichte nach der Rückkehr Trumps vom G20-Gipfel einen neuen Höhepunkt. Ans Licht kam, dass sein ältester Sohn während des Wahlkampfs eine russische Anwältin getroffen hatte - in der Erwartung, dass diese ihm belastendes Material aus den Händen des russischen Generalstaatsanwalts über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton übergeben würde.

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