Sie sind hier:

Nach Anschlag auf Ölanlagen - Trump vermutet Iran hinter Angriffen

Datum:

US-Präsident Trump vermutet Iran als Urheber des Drohnenangriffs auf saudi-arabische Ölanlagen. Festlegen will er sich noch nicht, sagt seinen Verbündeten aber Unterstützung zu.

Für die Drohnenangriffe auf saudische Ölanlagen sei der Iran verantwortlich, davon sind die US-Minister Pompeo und Perry überzeugt. Ihr Chef, der Präsident, ist zurückhaltender. Er will den Täter erst verifiziert wissen. Eine unübersichtliche …

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Auf der Suche nach den Urhebern der Angriffe auf Ölanlagen in Saudi-Arabien zeigt US-Präsident Donald Trump mit dem Finger in Richtung Iran. "Es sieht danach aus", dass der Iran hinter den Angriffen stecke, sagte Trump am Montag im Weißen Haus.
Trump betonte zugleich, dass die USA keinen Krieg mit der Islamischen Republik wollten.

"Wir müssen definitiv herausfinden, wer es getan hat", sagte Trump.
Die Untersuchungen dauerten an. "Ich will mit niemandem Krieg." Die Vereinigten Staaten seien aber auf einen Konflikt vorbereitet. "Das war ein sehr großer Angriff. Er könnte von unserem Land sehr leicht mit einem viel, viel größeren Angriff erwidert werden."

Trump: "Die Saudis wollen, dass wir sie beschützen"

Am Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen Anlagen des saudischen Erdöl-Förderers Saudi Aramco erschüttert und zu Produktionseinbußen geführt. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen aus dem Jemen bekannten sich zu den Angriffen. Der Ölpreis schoss infolge der Angriffe in die Höhe.

Mit Blick auf einen möglichen Vergeltungsschlag stellte Trump klar, dass der Angriff nicht den USA, sondern Saudi-Arabien gegolten habe. "Die Saudis wollen, dass wir sie beschützen", sagte Trump. "Wir würden ihnen gewiss helfen." Bei möglichen Vergeltungsmaßnahmen müsste Saudi-Arabien eine große Rolle spielen und sich finanziell beteiligen, so Trump.

Internationale Experten sollen sich an Ermittlungen beteiligen

Nach den Angriffen vom Wochenende hatte Trump den Verbündeten in der Region die Unterstützung der USA zugesagt. Zudem hatte er am Sonntag einen Vergeltungsschlag angedroht. Außenminister Mike Pompeo hatte dem Iran die Angriffe zur Last gelegt. So klar wurde Trump nicht.

Saudi-Arabien kündigte unterdessen an, die Vereinten Nationen und internationale Experten einladen zu wollen, sich an den Ermittlungen zu den Angriffen zu beteiligen. Das Außenministerium in Riad erklärte - wie auch zuvor ein saudischer Militärsprecher - bei den Bombardierungen am Samstag seien iranische Waffen benutzt worden.
Ziel der Angriffe sei in erster Linie die internationale Energieversorgung gewesen. Der saudische Ölkonzern Aramco habe rund die Hälfte der Produktion stoppen müssen.

Der Sprecher der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition, die im Bürgerkriegsland Jemen im Einsatz ist, hatte bereits zuvor erklärt, bei den Angriffen seien iranische Drohnen eingesetzt worden. Sie seien jedoch nicht von jemenitischem Boden aus gestartet worden.

Zwei Machtblöcke stehen sich am Persischen Golf gegenüber: der Iran und Saudi-Arabien. Der Drohnenangriff auf die saudischen Ölanlagen bedeutet eine weitere Eskalation.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert auf Mein ZDF! Abo beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um Ihnen ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier können Sie mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, können Sie jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigen Sie Ihr Ausweisdokument.

Sie wechseln in den Kinderbereich und bewegen sich mit Ihrem Kinderprofil weiter.