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Weißes Haus - Kommunikationschefin Hicks legt Amt nieder

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US-Präsident Trump hat kein Glück mit seinen Personalien. Jetzt ist erneut eine wichtige Person auf dem Absprung aus seinem Team: seine Kommunikationsexpertin.

Archiv: Hope Hicks und Donald Trump, aufgenommen am 17.01.2018
Hope Hicks und Donald Trump (Archivbild). Quelle: reuters

Die erst vor wenigen Monaten ernannte Kommunikationschefin des Weißen Hauses, Hope Hicks, wird ihr Amt niederlegen. Das berichteten am Mittwoch der Sender CNN und die Zeitung "New York Times". US-Präsidentensprecherin Sarah Sanders bestätigte die Berichte, ohne Gründe für den Rücktritt zu nennen.

Die 29 Jahre alte Hope Hicks war im August 2017 von Präsident Donald Trump zur Kommunikationschefin ernannt worden. Zuvor hatte ihr skandalumwitterter Vorgänger Anthony Scaramucci nach nur zehn Tagen im Amt gehen müssen. Hicks war am Dienstag neun Stunden lang vom Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses befragt worden. Sie hatte bei der Anhörung auf viele Fragen die Antworten verweigert, wofür sie von den oppositionellen Demokraten heftig kritisiert wurde.

Die PR-Fachfrau war in jüngster Zeit auch in die Kontroverse um den zurückgetretenen Trump-Mitarbeiter Rob Porter hineingezogen worden. Der Stabssekretär im Weißen Haus hatte zurücktreten müssen, nachdem ans Licht gekommen war, dass ihm seine beiden früheren Ehefrauen häusliche Gewalt vorwerfen. US-Medien berichteten, dass Hicks mit Porter liiert sei.

Einst Model für Ivanka Trumps Modelinie

Hicks arbeitet bereits seit längerem für Trump und hatte auch Öffentlichkeitsarbeit für sein Wahlkampfteam gemacht. Sie zählte bisher als eine von ganz wenigen Personen, die nicht zu seiner Familie gehören, zu Trumps innerstem Kreis. Lange Zeit arbeitete Hicks fast vollständig hinter den Kulissen.

Trump hatte Hicks einst als eine "weitere Tochter" bezeichnet. Ihre Beziehung zur Familie hatte sie als Model für die Modelinie von Trumps Tochter Ivanka begonnen. Die Rolle einer Kommunikationsdirektorin ist anders als die einer Pressesprecherin. Während Trumps Sprecherin Sarah Sanders Briefings und Pressekonferenzen gibt, soll eine Kommunikationschefin dafür sorgen, dass aus dem Weißen Haus eine einheitliche Botschaft kommt.

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