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Wer schlägt die Chinesen?

Boll, Ovtcharov & Co. bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf

Nachrichten - Wer schlägt die Chinesen?

Bei der Tischtennis-WM sind die Ballartisten aus China natürlich die Favoriten. Aber vielleicht können die deutschen Spieler den Heimvorteil für eine Überraschung nutzen - schließlich hat das schon einmal geklappt.

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Die ZDF SPORTextra-Crew steht schon in den Startlöchern, um rechtzeitig in der heißen Phase der Tischtennis-WM in Düsseldorf am langen Pfingstwochenende dabei zu sein und allen Tischtennis-Fans einige der Höhepunkte zu präsentieren.

Wie immer sind die Ballartisten aus dem Reich der Mitte favorisiert und werden mit Sicherheit den Medaillenspiegel nach Belieben dominieren. Aber vielleicht sind gerade die Deutschen vor heimischer Kulisse in der Lage, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.

Lospech für Ovtcharov und Boll

Dimitrij Ovtcharov ist als Weltranglisten-Fünfter bester Nicht-Chinese und hat eine kleine Medaillenchance. Dafür müsste er aber bereits im Viertelfinale den chinesischen Weltranglistenzweiten Fan Zhendong besiegen - eine zweifellos schwere Aufgabe.

Altmeister Timo Boll hat sich wieder auf Position acht in der Welt hochgekämpft, und der mittlerweile 36-jährige Rekordeuropameister fühlt sich fit. Doch auch für ihn ist spätestens das Viertelfinale eine extrem hohe Hürde. Sollte alles nach Plan verlaufen, würde er schon dort auf die Nummer eins treffen, den Titelverteidiger und Olympiasieger Ma Long, natürlich aus China.

Zeit für neue Helden - Solja schafft Historisches

In den Mixed-Wettbewerben ist auch mit asiatischer Unterstützung einiges möglich. Das demonstrierten am Donnerstag die Berlinerin Petrissa Solja mit ihrem chinesischen Mixed-Partner Fang Bo. Das Duo spielte sich ins Halbfinale und Solja sicherte damit erstmals seit 1971 wieder eine WM-Medaille für den DTTB in den Individualwettbewerben der Frauen. Für Timo Boll und seinen chinesischen Doppel-Partner Ma Long war hingegen schon im Achtelfinale Schluss. Die frühere und die aktuelle Nummer eins der Welt verloren gegen die beiden Top-Favoriten Fan Zhendong und Xu Xin aus China mit 1:4.

Im Frauen-Einzel war Solja bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Dafür schaffte die deutsche Meisterin Kristin Silbereisen den Sprung in die nächste Runde. Sie schlug Yu Mengyu (Singapur) mit 4:2.

Aber vielleicht überraschen bei der Tischtennis-WM aber auch jüngere Spieler und Spielerinnen: erinnert sei an den furiosen Titel im Doppel 1989 von Jörg Roßkopf, dem heutigen Männer-Bundestrainer, und Steffen Fetzner ( 2:1 gegen Leszek Kucharski/Zoran Kalinic (Polen/Jugoslawien). Damals in Dortmund gelang ihnen die große Überraschung - Heimvorteil genutzt! Also Zeit für neue Helden, die Düsseldorfer Messehalle ist an den letzten drei Finaltagen ausverkauft, die Unterstützung von mehr als 8000 Zuschauern ist den deutschen Akteuren gewiss.


-> Ergebnisse bei der Tischtennis-WM

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