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Wiederholte Randale im Freibad - Düsseldorfer Rheinbad will nun Ausweise sehen

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Dreimal gab es Randale in einem bekannten Düsseldorfer Schwimmbad nahe des Rheins. Das Bad musste vorzeitig schließen. Jetzt wurde beschlossen: Ohne Ausweis kommt keiner mehr rein.

Rheinbad in Düsseldorf (Archiv).
Rheinbad in Düsseldorf (Archiv).
Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Nach einer erneuten Räumung wegen Randale führt das Düsseldorfer Rheinbad eine Ausweispflicht ein. Das sagte eine Sprecherin der Stadt. Am Freitag hatte die Polizei das Freibad wegen aggressiver Besucher geräumt.

Laut Polizei waren etwa 60 junge Männer und Jugendliche an dem Tumult beteiligt. Es habe sich dabei ausschließlich um Personen nordafrikanischer Herkunft gehandelt, so ein Sprecher. Ende Juni war das Schwimmbad schon zweimal nach kleineren Schlägereien geräumt worden.

Polizei rückte mit 20 Mann an

Insgesamt waren am Samstag 1.500 Badegäste anwesend. Der Streit entzündete sich offenbar daran, dass die Gruppen Rutschbahn und Sprungturm für sich allein beanspruchten. Als die Jugendlichen sich nicht an die Anweisungen des Personals hielten, wurde die Polizei verständigt, die mit 20 Mann anrückte.

Die Polizei meldete später, es seien zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet worden: eines wegen Beleidigung eines Polizisten, ein weiteres wegen Bedrohung und Beleidigung einer Bademeisterin.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) sprach von einer erneuten Provokation, die "vollkommen inakzeptabel" sei. Die Bürger müssten sich jederzeit in den Bädern der Stadt sicher fühlen. Er wolle am Montag in Gesprächen mit den Entscheidungsträgern im Rathaus die Konsequenzen konkretisieren.

Sicherheitsdienst soll verstärkt werden

Schon am letzten Juni-Wochenende hatten sich in dem Freibad mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer zusammengetan. Ihrer Sprache und ihrem Aussehen nach seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt. Daraufhin wurde ein Sicherheitsdienst beauftragt, der nun erneut verstärkt werden soll.

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