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Tumult im spanischen Parlament - Außenminister beklagt Spuckattacke

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Spanien diskutiert weiterhin über die separatistischen Bestrebungen Kataloniens. Spaniens Außenminister behauptet, bei einer Debatte bespuckt worden zu sein.

Josep Borrell behauptet, bespuckt worden zu sein.
Josep Borrell behauptet, bespuckt worden zu sein.
Quelle: Sergio Barrenechea/EFE/dpa

Chaos im spanischen Parlament: Bei hitzigen Debatten über die separatistischen Bestrebungen in der Region Katalonien wurde Außenminister Josep Borrell nach eigenen Angaben im Madrider Congreso von einem Vertreter der linksseparatistischen katalanischen Partei ERC bespuckt.

Kurz vor dem Zwischenfall war ein anderer ERC-Politiker, der stellvertretende Fraktionssprecher Gabriel Rufian, wegen Beleidigungen als erster Abgeordneter seit 2006 aus dem Sitzungssaal verbannt worden.

Rufián hatte Borrell unter anderem als "Faschisten" und als "Hooligan" beschimpft. Der wegen eines spanisch-portugiesischen Gipfels in Valladolid weilende Ministerpräsident Pedro Sánchez warnte auf Facebook: "Es gibt nichts Gefährlicheres für eine Demokratie als den Groll der Bürger gegenüber den Volksvertretern und den Institutionen, und was heute geschehen ist, trägt dazu bei."

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