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TV-Debatte der Demokraten - Hartes Ringen um US-Kandidatur

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Im Ringen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten schenken die Bewerber sich nichts. Auf eine Kampfstrategie des Amtsinhabers aber verzichten sie.

Die Teilnehmer der TV-Debatte in Detroit.
Die Teilnehmer der TV-Debatte in Detroit.
Quelle: Carlos Osorio/AP/dpa

Beim Kräftemessen der demokratischen Präsidentschaftsbewerber in den USA haben sich zehn der Kandidaten einen intensiven Schlagabtausch geliefert. Bei der live im US-Fernsehen übertragenen Debatte schienen die Kandidaten, darunter Elizabeth Warren und Bernie Sanders, aber auf persönliche Angriffe bewusst zu verzichten.

Angesichts des großen Bewerberfeldes sind für die TV-Debatte zwei Abende angesetzt mit jeweils zehn Bewerbern. In der Nacht zu Donnerstag folgt die zweite Runde.

Warren, Sanders, Buttigieg

"Ich weiß, wie man kämpft - und ich weiß, wie man gewinnt", versprach Senatorin Elizabeth Warren (70), die zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählt. Sie werde sich mit Konzernen und Lobbyisten anlegen, um das Leben der Bürger im Land zu verbessern. "Wir haben ein korruptes System, das die Wohlhabenden bevorzugt", erklärte die linke Senatorin.

Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders (77) gab sich kämpferisch. Er warb für die von ihm vorgeschlagene universelle Krankenversicherung. "Gesundheitsversorgung ist ein Menschenrecht, kein Privileg", sagte er. Zudem forderte der gerade bei jungen Wählern beliebte linke Senator "super-aggressives" Handeln, um den Klimawandel zu bremsen. Dazu gebe es "keine Alternative", sagte er.

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Ein weiterer Favorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2020, der aufstrebende Bürgermeister Pete Buttigieg (37), gab sich als gemäßigter und pragmatischer Kandidat. Er verurteilte die jüngsten als rassistisch angesehenen Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump.

Buttigieg versprach, sich für Aussöhnung einzusetzen, räumte aber auch ein, dass es keine schnelle Patentlösung gebe. "Wenn heute ein Schwarzer in die Notaufnahme kommt, werden seine Klagen über Schmerzen weniger erst genommen", sagte er. Auch auf dem Arbeitsmarkt seien Schwarze weiter benachteiligt.

Die US-Demokraten stecken bereits mitten im Vorwahlkampf. Bei einer TV-Debatte im Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur kam es zu hitzigen Wortgefechten.

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