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Über 100 Tote nach Fährunglück - Suche nach Opfern im Irak dauert

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Als Menschen im Nordirak das kurdische Neujahrsfest feiern, geschieht das schlimme Unglück: Eine zu voll geladene Fähre sinkt und mehr als 100 Menschen ertrinken.

Irakische Rettungskräfte stehen am Ort eines Fährunglücks nahe Mossul
Irakische Rettungskräfte stehen am Ort eines Fährunglücks nahe Mossul
Quelle: Reuters

Einen Tag nach dem schweren Fährunglück im Irak haben Rettungskräfte die Suche nach möglichen Opfern fortgesetzt. Die Behörden in der nordirakischen Provinz Ninive sprechen inzwischen von mehr als 100 Menschen, die bei dem Unglück auf dem Fluss Tigris ertrunken seien. Rettungskräfte zogen nach Angaben von Augenzeugen Körper aus dem Fluss und übergaben sie an Angehörige.

Die Fähre war am Donnerstag nördlich von Mossul gekentert. Das Unglück ereignete sich nahe der Insel Umm al-Rabiain.

Fähre war überladen

Die Fähre ist nach Ansicht vieler Angehöriger vollkommen überladen gewesen. Die Menschen im Nordirak feierten das kurdische Neujahrsfest, als die Fähre sank. Aufgrund anhaltender Regenfälle in letzter Zeit ist der Tigris stark angeschwollen.

Die Ermittlungen dauerten an, ein irakisches Gericht stellte elf Haftbefehle aus. Das Unglück ist eines der schwersten im Irak seit mehreren Jahren. Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi verhängte eine dreitägige Staatstrauer.

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