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Überraschender Schritt - Myanmars Präsident tritt zurück

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Seit Monaten steht Myanmar international wegen der Verfolgung von Muslimen in der Kritik. Nun tritt das Staatsoberhaupt ab.

World Economic Forum on Mekong region in Hanoi
World Economic Forum on Mekong region in Hanoi Quelle: Luong Thai Linh/EPA/dpa

Der Präsident von Myanmar, Htin Kyaw, hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Der 71-Jährige war seit März 2016 Staatsoberhaupt des südostasiatischen Landes, als erster Zivilist nach mehr als einem halben Jahrhundert Militärherrschaft.

Zur Begründung hieß es, Kyaw wolle eine Auszeit nehmen. Er ist ein enger Vertrauter von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die die Regierung führt. Myanmar steht wegen der Verfolgung von Muslimen seit Monaten massiv in der Kritik.

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