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Überschwemmungen drohen - Hochwasseralarm nach Dauerregen

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Tief "Alfred" sorgt in Teilen Deutschlands mit Dauerregen und extremen Niederschlagsmengen für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Viele Flüsse und Bäche schwellen gefährlich an. In Hildesheim haben sich die Einsatzkräfte dafür gerüstet, notfalls ein Viertel zu evakuieren.

Teils ergiebiger Dauerregen sorgt vor allem in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für Überschwemmungen. Die Stadt Hildesheim hatte schon die Evakuierung von 1100 Menschen vorbereitet, konnte jedoch vorerst Entwarnung geben.

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Anhaltender unwetterartiger Dauerregen hat in vielen Teilen Deutschlands für steigende Pegelstände und erste Überschwemmungen gesorgt. Unter anderem in Niedersachsen, Thüringen sowie Sachsen-Anhalt bestand laut Behörden die Gefahr, dass kleinere Flüsse über die Ufer treten könnten. Angespannt war die Lage etwa in der niedersächsischen Stadt Hildesheim bei Hannover. Nach Angaben der Stadtverwaltung trat der Fluss Innerste in der Nacht zwischenzeitlich über die Ufer, nachdem starke Regenfälle deren Pegelstände auf Rekordwerte ansteigen ließen.

Sperren errichtet

Helfer von Feuerwehr und Hilfsorganisationen errichteten Sandsacksperren, die zunächst standhielten. Dennoch bestand auch weiterhin die Gefahr, dass Teile eines Wohngebiets überflutet werden könnten. Bei einer weiteren Zuspitzung der Situation müsse der betroffene Bereich geräumt werden, teilte die Stadtverwaltung am Mittwoch mit. In einer Sporthalle sei daher bereits eine Notunterkunft eingerichtet worden, in der Anwohner betreut werden könnten.

Probleme bereiteten die Wassermassen auch in der Harzregion. Auf niedersächsischer Seite mussten nach Angaben der Polizei mehrere Kreis- und Verbindungsstraßen wegen Überflutung gesperrt werden, aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt meldete der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft am Mittwochmorgen für die Ortschaften Mahndorf an der Holtemme sowie Hoppenstedt und Ilsenburg an der Ilse die zweithöchste Hochwasserwarnstufe.

Extrem kräftige Niederschläge

In Thüringen bestanden laut Hochwasserzentrale Warnungen für die Einzugsgebiete der Flüsse Leine, Unstrut und Werra. Auch aus Brandenburg und Bayern wurden erste Schwierigkeiten gemeldet. So bestand für die Stadt und den Kreis Bamberg in Bayern die Gefahr von Überflutungen, wie das Wasserwirtschaftsamt Kronach meldete. Über weiten Teilen Deutschlands sorgt Tief "Alfred" seit Tagen für extrem kräftige Niederschläge.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Mittwoch weiter vor ergiebigen bis teils extrem ergiebigem Dauerregen in der Mitte und im Osten des Landes sowie zusätzlich auch im Schwarzwald, in den Alpen und im Alpenvorland. Nach Angaben der Meteorologen könnten dabei Niederschlagsmengen von 60 bis 90 Zentimetern Regen pro Quadratmeter in 48 Stunden zusammengekommen. In Südniedersachsen, am Harz, im Norden von Thüringen sowie im äußersten Nordosten Deutschlands war demnach sogar mit noch größeren Mengen von mehr als 100 Liter zu rechnen.

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