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Ukraine-Affäre - Trump verhöhnt Whistleblower

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In der Ukraine-Affäre wird der Druck auf US-Präsident Donald Trump größer. Der schlägt in bekannter Manier zurück.

Donald Trump in New York. Archivbild
Donald Trump in New York. Archivbild
Quelle: Evan Vucci/AP/dpa

In der Ukraine-Affäre um möglichen Machtmissbrauch hat US-Präsident Donald Trump die Glaubwürdigkeit des Whistle-blowers angezweifelt. Dieser hatte angegeben, bei den meisten von ihm beanstandeten Vorgängen kein direkter Zeuge gewesen zu sein. "Ein Whistleblower mit Informationen aus zweiter Hand?", twitterte Trump höhnisch.

Laut US-Medienberichten soll Trump zudem gesagt haben, dass er wissen wolle, wer den Whistleblower mit Informationen versorgt habe und dass derjenige fast ein "Spion" sei.

Mit "Spionen und Verrat" sei man in der Vergangenheit anders umgegangen, zitierten "New York Times" und der "Los Angeles Times" Trump. Das könnte als Anspielung auf die Todesstrafe verstanden werden.

Geheimdinstkoordinator: Whistleblower hat "das Richtige" getan

Führende Demokraten warnten Trump davor, den Informanten oder andere Zeugen zu drangsalieren. Auch der erst kürzlich von Trump eingesetzte Koordinator der US-Geheimdienste, Joseph Maguire, verteidigte den Hinweisgeber bei einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses. Der Whistleblower habe "das Richtige getan", seiner Überzeugung nach "durchweg in gutem Glauben" gehandelt und stets die Gesetze befolgt, sagte Maguire. "Ich glaube, dass alles in dieser Angelegenheit beispiellos ist."

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