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Umstrittener Unkrautvernichter - Bürger zwingen EU zu Glyphosat-Debatte

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Erfolg für Gegner des Unkrautvernichters Glyphosat: Eine Bürgerinitiative für ein Verbot des Pestizids darf ihr Anliegen vor dem Europäischen Parlament vortragen. Dafür hatten die Organisatoren fast 1,1 Millionen gültige Unterschriften gesammelt.

Schädlich oder nicht schädlich? - das Unkrautmittel Glyphosat ist ein Reizthema. Eine neue Untersuchung soll belegen: der amerikanische Spritzmittel-Riese Monsanto soll Forschungsergebnisse geschönt und gefälscht haben.

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Außer dem Verbot von Glyphosat in der EU fordern die Unterzeichner eine Reform der Genehmigungsverfahren für Pestizide. Diese sollten nicht auf Basis von Studien zugelassen werden dürfen, "die von der Pestizidindustrie in Auftrag gegeben wurden", heißt es.

Eingereicht hatte das Bündnis aus Nicht-Regierungsorganisationen und Umweltverbänden die Unterschriften Anfang Juli. Seither hatte die Kommission geprüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Allein rund 670.000 Unterschriften kamen aus Deutschland.

Wenn mindestens eine Million gültige Unterschriften aus mindestens sieben EU-Mitgliedsländern vorliegen, muss sich die EU-Kommission mit einer Bürgerinitiative befassen. In jedem der sieben Mitgliedsstaaten muss dabei eine Mindestzahl von Unterstützern erreicht werden.

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