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Beratungen in Genf - UN wollen Wettrüsten im Weltraum verhindern

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Wie lässt sich ein Wettrüsten im Weltraum verhindern? Darüber beraten Experten aus 25 Ländern ab heute in Genf. Ziel ist ein Vertrag, der die Militarisierung des Alls verhindert.

Archiv: Start der Atlas-V-Rakete mit Sonde "Juno", aufgenommen am 05.08.2011
Start der Atlas-V-Rakete mit Sonde "Juno" (Archivfoto)
Quelle: dpa

Am Tisch sitzen Regierungsexperten und Diplomaten aus 25 Ländern, darunter aus den USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Deutschland könnte eine wichtige Rolle spielen, meint Götz Neuneck vom Hamburger Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH): "Als aufstrebende Mittelmacht, wichtiger Geldgeber bei der europäischen Raumfahrt und mit ihrem Fokus auf den Multilateralismus kann die Bundesrepublik ein Brückenbauer sein und Regelungen forcieren", sagte er vor dem Treffen. Die klassische Rüstungskontrolle funktioniere angesichts vieler neuer Technologien und Akteure nicht mehr gut.

Geringe Erwartungen an Treffen

"Deutschland könnte ein neues politisches Forum vorschlagen, zum Beispiel eine UN-Sonderkonferenz zur friedlichen Nutzung des Weltraums." Dort könne über die strategische Zukunft des Weltraumvertrages von 1967 diskutiert werden. Er legt die friedliche Nutzung des Weltraums fest, ist angesichts neuer Technologien aber nicht mehr zeitgemäß.

Der Vorsitzende der Expertenrunde, Guilherme de Aguiar Patriota, hat die Erwartungen schon vor dem Auftakt gedämpft. Die Weltraumnationen, allen voran die USA, Russland und China, seien zwar für Regulierung, wollten sich ihre eigenen Aktivitäten aber nicht einschränken lassen. Die Regierungsexperten tagen zwei Wochen hinter verschlossenen Türen. Sie wollen der UN-Abrüstungskonferenz anschließend Bericht erstatten.

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