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UN warnen vor humanitärer Krise - Angola vertreibt Kongolesen

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Hunderttausende Kongolesen müssen Angola unter Zwang verlassen. Ihre Lage ist verzweifelt. Die Vereinten Nationen schlagen Alarm.

UNHCR-Sprecher Babar Baloch. Archivbild
UNHCR-Sprecher Babar Baloch. Archivbild Quelle: Michael Kappeler/dpa

Das UN-Flüchtlingshilfswerk hat angesichts einer Zwangsvertreibung von rund 200.000 Kongolesen aus dem Norden Angolas vor einer humanitären Krise im Kongo gewarnt. Tagtäglich kämen mehr Fliehende, sagte UNHCR-Sprecher Babar Baloch.

Sie kommen vor allem in der Provinz Zentral-Kasai an. Die Region wurde seit Ende 2016 von einem ethnischen Konflikt erschüttert, der zeitweise rund eine Million Kongolesen zu Binnenflüchtlingen gemacht hatte. Die Versorgungslage dort gilt als prekär.

Bei den Kongolesen handelte sich laut UN vor allem um Migranten, die im Nordosten Angolas in improvisierten Minen nach Diamanten und anderen Mineralien geschürft hatten. Angola hatte sie aufgefordert, bis Mitte Oktober das Land zu verlassen.

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