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Die UNESCO warnt - Das Welterbe ist bedroht

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Klimawandel, Massentourismus, bewaffnete Konflikte bedrohen viele Welterbestätten.

Rialtobrücke in Venedig am 30.3.2017
Die Altstadt von Venedig ist Welterbe - und massiv bedroht durch den Klima wandel und den Massentourismus, nicht zuletzt durch die riesigen Kreuzfahrtschiffe. Die UNESCO hat deswegen schon mal mit dem Entzug des Welterbestatus' gedroht. Quelle: reuters

Die Deutsche Kommission der UN-Kultur- und Bildungsorganisation Unesco warnt davor, dass mehrere Welterbestätten in ihrem Bestand bedroht sind. Von den derzeit mehr als 1.070 Welterbestätten auf der ganzen Welt seien 54 extrem gefährdet, warnt die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Maria Böhmer.

Viele weitere Welterbestätten seien erheblichen Bedrohungen ausgesetzt. Dazu gehörten Klimawandel, Massentourismus, bewaffnete Konflikte und Baumaßnahmen, hieß es. Nach Angaben von Böhmer muss sich die 42. Sitzung des Welterbekomitees, die am Sonntag in Manama (Bahrain) beginnt, mit dem Problem befassen.

Reichtum der Menschheitsgeschichte

Das UNESCO-Welterbe spiegele den Reichtum der Menschheitsgeschichte, erklärte sie. Kultur- und Naturstätten der Welterbeliste machten erlebbar, wie die eigene Geschichte mit der Geschichte anderer Völker und Nationen verbunden sei. Auch in diesem Jahr entscheidet das UNESCO-Welterbekomitee über die Aufnahme neuer Stätten in die Welterbeliste.

Aus Deutschland sind der Naumburger Dom in Sachsen-Anhalt sowie die Archäologische Grenzlandschaft von Haithabu und dem Danewerk in Schleswig-Holstein nominiert. Beide Stätten hätten einen außergewöhnlichen universellen Wert und gehörten in die Unesco-Welterbeliste, unterstrich Böhmer. In Deutschland gibt es bislang 42 Welterbestätten der UNESCO.

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