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ZDF-Politbarometer Extra - Unklare Mehrheitsverhältnisse – klare Kanzlerpräferenz

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Wenige Tage vor der Bundestagswahl bleibt die Union in der Sonntagsfrage stabil, die SPD verliert und die AfD legt zu. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer Extra. Welche Koalition nach der Wahl regieren wird, ist noch offen.

Wenige Tage vor der Bundestagswahl bleibt die Union in der Sonntagsfrage stabil, die SPD verliert und die AfD legt zu. Das zeigt das aktuelle ZDF-Politbarometer Extra. Welche Koalition nach der Wahl regieren wird, ist noch offen.

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Wenige Tage vor der Bundestagswahl bleibt offen, welche Koalition nach der Wahl Deutschland regieren wird. Wenn schon jetzt Bundestagswahl wäre, dann käme die CDU/CSU auf unveränderte 36 Prozent und die SPD käme nur noch auf 21,5 Prozent (minus 1,5 im Vergleich zur Vorwoche). Die Linke würde 8,5 Prozent (minus 0,5) erreichen, die Grünen acht Prozent und die FDP zehn Prozent (beide unverändert). Die AfD könnte ein weiteres Mal zulegen und käme auf elf Prozent (plus eins). Die anderen Parteien lägen zusammen bei fünf Prozent (plus eins). Bei diesen Projektionswerten sind immer die unvermeidlichen statistischen Fehlerbereiche zu berücksichtigen.

Rechnerisch nur Große Koalition oder Jamaika möglich

Über eine parlamentarische Mehrheit würde damit neben einer Koalition aus CDU/CSU und SPD nur noch eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP verfügen. Schwarz-Gelb hingegen würden für eine Mehrheit fast zwei Prozentpunkte fehlen. Alle anderen Koalitionen würden eine Mehrheit eindeutig verfehlen.

Insgesamt geben diese Zahlen lediglich das Stimmungsbild für die Parteien zum jetzigen Zeitpunkt wieder und stellen keine Prognose für den Wahlausgang am kommenden Sonntag dar. Bis dahin kann es für die verschiedenen Parteien durch unterschiedliche Mobilisierungserfolge und koalitionstaktische Überlegungen noch zu Veränderungen kommen. Zurzeit geben lediglich 63 Prozent aller Wahlberechtigten an, sicher zu sein, dass und wen sie wählen wollen.

Kanzlerfrage: Merkel klar in Führung

Bei der Frage, wen die Deutschen nach der Bundestagswahl lieber als Kanzler/-in hätten, liegt Angela Merkel mit 56 Prozent unverändert deutlich vor ihrem SPD-Herausforderer Martin Schulz, der wie zuletzt auf 32 Prozent kommt.

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