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"In begründeten Einzelfällen" - Trisomie-Test wird Kassenleistung

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Sollen Krankenkassen für den Down-Syndrom-Test eines ungeborenen Kindes zahlen? Ja, sagt der Bundesausschuss von Ärzten, Kassen und Kliniken - unter ganz bestimmten Bedingungen.

Einer Frau wird Blut abgenommen. Symbolbild
Einer Frau wird Blut abgenommen. Symbolbild
Quelle: Bernd Thissen/dpa

Schwangere Frauen sollen Bluttests vor der Geburt auf ein Down-Syndrom des Kindes (Trisomie) künftig von den gesetzlichen Kassen bezahlt bekommen - "unter engen Voraussetzungen". Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kassen und Kliniken.

Möglich sein soll das aber "nur in begründeten Einzelfällen" bei Risikoschwangerschaften nach einer ärztlichen Beratung. So werde klar geregelt, dass der Bluttest nicht als ethisch unvertretbares "Screening" eingesetzt werde.

In Anspruch genommen werden kann die neue Kassenleistung vorerst noch nicht - zunächst muss voraussichtlich Ende 2020 die verpflichtende Versicherteninformation beschlossen werden. Auch das Bundesgesundheitsministerium muss die Beschlüsse billigen.

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