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Unwetter - Nach dem Regen, vor dem Gewitter

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Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, eingestürzte Dächer - in Teilen Deutschlands haben gewaltige Regenfälle Spuren hinterlassen. Auch neue Gewitter sollen kommen.

Nach den schweren Unwettern in Teilen Deutschlands gehen an diesem Mittwoch die Aufräumarbeiten weiter. Vor allem in Nordrhein-Westfalen waren am Dienstag durch Starkregen zahlreiche Straßen, Keller und Gebäude überflutet worden. Stellenweise fiel so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat.

Chaos in Wuppertal

Das heftige Unwetter führte zum Beispiel in Wuppertal zu chaotischen Szenen und legte Teile des Nahverkehrs lahm: Nachdem die Polizei bereits ein eingestürztes Tankstellendach gemeldet hatte, meldete auch die Universität Wuppertal schwere Schäden. Demnach stürzten bis zu 50 Quadratmeter des Daches eines Uni-Gebäudes ein, der Keller sowie Teile des Erdgeschosses mindestens zweier Gebäude wurden überflutet. Hochschuldirektor Lambert Koch sprach von "erheblichem Schaden". In den Kellerräumen waren demnach Einrichtungen unterschiedlicher Fakultäten untergebracht. Verletzte wurden zunächst aber nicht gemeldet.

Beim Einsturz des Tankstellendachs in Wuppertal war zuvor ein Fahrer, auf dessen Auto das Dach stürzte, leicht verletzt worden. Nach den massiven Regenfällen herrsche in der Stadt "offensichtlich der Ausnahmezustand", teilte die Feuerwehr am späten Abend mit. Mehr als 500 Einsätze standen demnach noch aus. Die Feuerwehr Wuppertal reichte bei der Feuerwehr Essen ein offizielles Hilfeersuchen ein. Die Deutsche Bahn und die Wuppertaler Schwebebahn, das Wahrzeichen der Stadt, stellten demnach den Betrieb ein.

Auch aus anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen, aus Hessen und Bayern wurden Hunderte Einsätze der Feuerwehr wegen über die Ufer tretender Bäche, überschwemmter Straßen und Keller gemeldet.

Auch Mittwoch Unwetter

Für den Mittwoch gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) keine Entwarnung. "Es ist keine Entspannung in Sicht", sagte ein Sprecher am Morgen. Vom Nordwesten bis in den Osten und Südosten sowie lokal im Südwesten werde es teils wieder kräftige Schauer und Gewitter geben. "Es wird wieder krachen."

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