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Heftige Unwetter - Autobahnbrücke in Italien eingestürzt

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Starker Regen hat in Italien schwere Schäden hinterlassen. Eine Autobahnbrücke stürzte ein. In Südfrankreich starben zwei Menschen durch Unwetter.

In Norditalien ist nach den heftigen Unwettern ein Autobahnviadukt eingestürzt. Es handelt sich um ein etwa 30 Meter langes Stück der A6 Turin-Savona etwa 1,5 Kilometer von der Stadt Savona entfernt, berichtet die Regionalbehörde Ligurien. Ursache des Einsturzes könnte ein Erdrutsch sein.

Die Nachrichtenagentur Ansa meldet, es seien keine Menschen verletzt worden. Der Nordwesten Italiens wird seit Tagen von heftigen Regenfällen heimgesucht. Viele Bewohner sind von der Außenwelt abgeschnitten.

In Teilen Liguriens und Piemonts galt am Sonntag die höchste Alarmstufe Rot, sie wurde in Ligurien aber am Nachmittag auf Gelb zurückgestuft. Erdrutsche machten viele Straßen unpassierbar. Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. Mehr als hundert Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Lawinen, Hochwasser, Fluten

In Turin, der Hauptstadt Piemonts, wurde der Marathon abgesagt. Der Wasserstand des Po erreichte kritische Höhen. In Sezzadio südlich von Alessandria stürzte ein Auto in den Fluss Bormida. Einer der drei Insassen werde noch vermisst, schrieb die Feuerwehr. Im Aostatal schnitten Lawinen rund 1.000 Bewohner ab, wie Ansa meldete.

In Genua hatte es bereits am Samstag vor allem im Polcevera-Tal schwere Überschwemmungen gegeben. Dies ist der Teil der Stadt, in dem 2018 beim Einsturz einer Autobahnbrücke 43 Menschen ums Leben kamen. Auch in Venedig stieg das Wasser am Sonntag wieder und erreichte am Vormittag 130 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel. Am 12. November hatte ein Hochwasser von 187 Zentimetern schwere Schäden in der Lagunenstadt angerichtet. Für den Abend wurde ein Hochwasserstand von 120 Zentimetern erwartet.

Tote in Südfrankreich

Ernst ist die Lage auch in Frankreich: Im Süden des Landes haben heftige Unwetter zwei Menschen das Leben gekostet. Straßen waren gesperrt, zwischen der Ferienmetropole Nizza und der Hafenstadt Toulon fuhren zeitweilig keine Züge mehr. Innenminister Christophe Castaner besuchte am Sonntag das Krisengebiet und sicherte Betroffenen Unterstützung zu.

Die Leiche eines etwa 50 Jahre alten Mannes wurde in einem Auto in Cabasse im südfranzösischen Département Var gefunden. Das berichteten der Nachrichtensender Franceinfo und andere Medien unter Berufung auf die örtliche Präfektur. Der andere Tote wurde in dem Ort Le Muy nordwestlich der Riviera-Stadt Fréjus entdeckt. Dort war zuvor ein Mann nach dem Kentern eines Rettungsboots als vermisst gemeldet worden. Im Verwaltungsbezirk Var wurde im Ort Saint-Antonin-du-Var zudem ein 77 Jahre alter Mann vermisst. In dem Ort führt ein Fluss Hochwasser. Französische Medien berichtete auch von Verletzten.

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