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Start-up-Verband warnt vor Risiken

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Urheberrechtsreform - Start-up-Verband warnt vor Risiken

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Die zur Abstimmung stehende europäische Urheberrechtsreform sieht Upload-Filter vor, warnt der Start-up-Verband. Damit seien große Risiken verbunden.

Ein Teilnehmer demonstriert gegen Upload-Filter. Archivbild
Ein Teilnehmer demonstriert gegen Upload-Filter. Archivbild
Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Kurz vor der Abstimmung zur europäischen Urheberrechtsreform hat der Bundesverband Deutsche Start-ups vor Risiken für die Digitalwirtschaft gewarnt. Start-ups müssten dadurch künftig zum Beispiel sogenannte Uploadfilter einsetzen, was mit hohen Kosten verbunden wäre, sagte ein Sprecher des Verbandes.

Die jungen Unternehmen könnten diese allerdings nicht selbst entwickeln, sondern müssten sie teuer einkaufen. Vor allem Berlin wäre von der Umsetzung der Reform besonders betroffen.

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"In keiner anderen deutschen Stadt ist der Anteil der Wertschöpfung der Startup- und Digitalwirtschaft höher als in Berlin", sagte der Sprecher. Die Filter prüfen beim Hochladen auf eine Website, ob das Material gegen Urheberrechte verstößt. Die Urheberrechtsreform sieht zum einen in Artikel 13 deutlich mehr Pflichten zum Urheberrechtsschutz für Plattformen wie YouTube vor.

Zum anderen ist mit Artikel 11 ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage geplant. Dadurch dürfen Suchmaschinen wie Google nicht mehr ohne weiteres kleine Artikel-Ausschnitte in ihren Suchergebnissen anzeigen. Voraussichtlich am 26. März stimmt das Europäische Parlament über den Gesetzesentwurf ab.

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