BGH: Offenes WLAN über Kunden-Router?

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Streit um Unitymedia-Hotspots - BGH: Offenes WLAN über Kunden-Router?

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Unitymedia will die Router seiner Kunden nutzen, um einen teilöffentlichen WLAN-Zugang anzubieten. Das ruft Verbraucherschützer auf den Plan. Nun urteilt der BGH.

Die Unternehmenszentrale von Unitymedia.
Die Unternehmenszentrale von Unitymedia.
Quelle: Marius Becker/dpa

Der Bundesgerichtshof urteilt heute im Streit zwischen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und dem Internetanbieter Unitymedia. Es geht um die Nutzung von Kundenroutern zum Aufbau eines WLAN-Hotspots.

Das Unternehmen hatte seine Kunden schriftlich darauf hingewiesen, dass es Software für ein zweites WLAN-Signal aufspiele. Die Kunden hätten aber die Möglichkeit zum Widerspruch. Verbraucherschützer nannten das eine unzumutbare Belästigung und fordern eine ausdrückliche Zustimmung der Kunden.

Wenn Sie wissen wollen, worum es im Detail geht, lesen Sie unser FAQ:

WLAN-Router

BGH-Urteil zu Unitymedia -
Offenes WLAN über Kunden-Router - was heißt das?
 

Unitymedia nutzt WLAN-Router seiner Kunden für teilöffentliche Hotspots. Dafür braucht das Unternehmen keine Zustimmung. Eine Niederlage für die Verbraucherzentrale.

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