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Moderatoren-Beleidigung - "Strohdumm": Trumps nächste Medien-Runde

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US-Präsident Donald Trump hat seine Schlammschlacht gegen US-Medien fortgesetzt. Dieses Mal trifft es nicht nur CNN, sondern auch ein Moderatorenpaar von NBC: Der US-Präsident beschimpfte die Gesichter der Sendung "Morning Joe" als wahlweise "verrückt", "strohdumm" und "Psycho". 

US-Präsident Trump hat eine kritische Fernsehmoderatorin als „verrückt“, und ihren Kollegen als Psychopathen bezeichnet. Mit diesem Verhalten löst er selbst in den eigenen Reihen Entsetzen aus.

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US-Präsident Donald Trump hat trotz massiver Kritik seine Twitter-Attacken auf die Moderatoren der Talkshow "Morning Joe" und deren Arbeitgeber fortgesetzt. "Der verrückte Joe Scarborough und die strohdumme Mika sind keine schlechten Menschen, aber ihre Show mit ihren niedrigen Quoten wird dominiert von ihren NBC-Chefs", schrieb er am Samstag.

Trump: "Schlechte Show"

Trump war für seine Tweets gegen die beiden Moderatoren, die privat ein Paar sind, selbst von dem ihm wohlgesonnenen Sender Fox News kritisiert worden. Trump hatte am Donnerstag an seine knapp 33 Millionen Follower gerichtet getwittert, er habe gehört, dass in der Sendung "Morning Joe" schlecht über ihn geredet werde. Die Sendung habe miese Quoten, erklärte er. "Warum kamen dann die Verrückte Mika mit dem niedrigen IQ zusammen mit Psycho Joe um Silvester drei Abende in Folge nach Mar-a-Lago und wollten unbedingt zu mir. Sie blutete heftig wegen eines Facelifts. Ich habe Nein gesagt!"

Am Freitag legte Trump nach. Er habe die Sendung "zum ersten Mal seit langer Zeit" wieder gesehen, twitterte er. Er bezeichnete die "schlechte Show" als "Fake News". Scarborough habe ihn angerufen und gebeten, einen Artikel des "National Enquirer" zu stoppen. "Ich sagte nein!", twitterte Trump.

"Uns geht es okay"

Scarborough und Mika Brzezinski wiesen seine Anschuldigungen zurück und bezichtigten ihn der Lüge. Trumps "ungesunde Obsession" mit ihrem Programm diene weder seiner mentalen Gesundheit noch dem Land, erklärten die beiden Moderatoren am Freitag. "Uns geht es okay", sagte Scarborough, Ko-Moderator und Verlobter Brzezinskis. "Dem Land nicht."

Trump richtete am Samstag auch weitere Vorwürfe gegen die US-Medien. Er schrieb auf Twitter, die Moderatorin Greta Van Susteren sei bei NBC entlassen worden, weil sie sich nicht der Hasskampagne gegen ihn, Trump, anschließen wollte. Im Bezug auf CNN schrieb der US-Präsident: "Ich bin äußerst erfreut zu sehen, dass CNN endlich als Fake News und Abfalljournalismus bloßgestellt wurde. Es ist an der Zeit."

CNN hatte vergangene Woche einen Artikel über einen Trump-Vertrauten zurückgezogen. Drei Journalisten reichten daraufhin ihre Kündigung ein.

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