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Russland-Affäre - Sonderberater für Donald Trump

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Hat der US-Präsident im Wahlkampf Hilfe vom russischen Geheimdienst bekommen? Diese Frage beschäftigt Kongress, FBI und sogar einen Sonderermittler. Donald Trump bekommt nun einen eigenen Berater, der ihn bei der Bewältigung der Affäre unterstützen soll.

Donald Trump Junior hat zugegeben sich während des US-Wahlkampfs 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben, um belastendes Material über Gegenkandidatin Clinton zu bekommen. Das Bekenntnis sorgt in den USA für Wirbel.

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US-Präsident Donald Trump hat einen Sonderberater für das Weiße Haus benannt, nach Angaben mehrerer US-Medien soll dieser in erster Linie für die Russland-Affäre zuständig sein. Ty Cobb, ein ehemaliger Staatsanwalt und Partner der Washingtoner Anwaltskanzlei Hogan Lovells, werde eine "Schlüsselposition" innerhalb des Stabs einnehmen, teilte das Weiße Haus am Samstag in einer kurzen Erklärung mit.

Trump bleibt beim Dementi

Den US-Medien zufolge soll Cobb für die Antworten des Weißen Hauses auf die Untersuchungen zur Russland-Affäre verantwortlich sein. Dabei soll er auch mit Trumps persönlichem Anwalt Marc Kasowitz zusammenarbeiten, berichtete der Sender ABC. Zudem wird erwartet, dass Cobb als Vermittler zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress fungiert.

Mehrere Kongressausschüsse sowie die Bundespolizei FBI und ein Sonderermittler gehen dem Verdacht möglicher Absprachen zwischen Trump-Mitarbeitern und Moskau während des Wahlkampfs nach. Die US-Geheimdienste sind überzeugt, dass die russische Regierung hinter den Hackerangriffen auf die Demokraten und das Clinton-Team steckte und die Wahl zugunsten Trumps beeinflussen wollte. Laut Trump hat es derartige Absprachen nie gegeben.

Wachsender Druck

Der Druck auf Trump war in den vergangenen Tagen durch die Enthüllungen über den ältesten Präsidentensohn nochmals gewachsen. Es stellte sich heraus, dass sich Donald Trump Junior im vergangenen Jahr inmitten des Wahlkampfs mit einer russischen Anwältin getroffen hatte - in der Erwartung, belastendes Material über die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu erhalten, das angeblich vom russischen Generalstaatsanwalt stammen sollte.

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