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Russland-Affäre in USA - Senatoren wollen Donald Trump Jr. befragen

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Donald Trump Jr., der älteste Sohn des US-Präsidenten, traf eine russische Anwältin, um kompromittierendes Material über Hillary Clinton zu bekommen. Wurde Trump Jr. mit mutmaßlichen Informationen direkt vom Kreml gelockt? US-Senatoren wollen nun Antworten hören.

In der Affäre um Russland-Kontakte des Ex-Sicherheitsberaters von US-Präsident Trump bringt der Justizausschuss des Senats pikante Details ans Licht. Trump wurde mehrfach gewarnt, auch von Ex-Justizministerin Yates - sie wurde später gefeuert.

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Donald Trumps gleichnamiger Sohn gerät zunehmend ins Visier der Ermittlungen zu den Kontakten zwischen Russland und dem Umfeld des US-Präsidenten während der Wahl 2016. Senatoren beider Parteien im Geheimdienstausschuss erklärten, sie wollten Donald Trump Jr. zu dessen Treffen mit einer russischen Anwältin während des Wahlkampfs befragen.

Kompromittierende Informationen

Laut "New York Times" soll sie kompromittierende Informationen über Hillary Clinton in Aussicht gestellt haben, der demokratischen Gegenkandidatin des Präsidenten. Trump Jr. erklärte auf Twitter, er werde gerne mit dem Ausschuss zusammenarbeiten. Der Anwalt Alan Futerfas sagte, er sei von Trump Jr. in dem Fall mandatiert worden. Der Trump-Sohn hat das Treffen bestätigt und erklärt, sein Vater habe davon nicht gewusst.

Die Zeitung "New York Times" berichtete nun ergänzend, Trump Jr. habe vor der Begegnung mit der Anwältin eine E-Mail des Publizisten Rob Goldstone erhalten. Darin habe dieser angedeutet, dass die Informationen über Clinton von der russischen Regierung stammten und diese Trump im Wahlkampf unterstützen wolle. Das Blatt berief sich auf drei Personen, die Kenntnis von der E-Mail hätten.

Mehrere Kongressausschüsse sowie ein Sonderermittler gehen dem Verdacht nach, Russland könne die US-Wahl zugunsten von Trump beeinflusst haben. Die Regierung in Moskau weist die Vorwürfe zurück. Der US-Präsident hat erklärt, es habe keine Absprachen gegeben.

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