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Verbot von Kettenverträgen - BAMF entlässt erfahrene Kollegen

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Die Gesetzeslage spricht dagegen: Deshalb müssen beim BAMF befristet angestellte Mitarbeiter gehen. Deren Erfahrung zählt dabei offenbar nicht.

BAMF-Präsidentin Jutta Cordt.
BAMF-Präsidentin Jutta Cordt. Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) muss laut "Bild" mehrere hundert befristet eingestellte Mitarbeiter ersetzen, obwohl sie benötigt werden. Sie könnten wegen des Verbots von Kettenverträgen nicht erneut befristet eingesetzt werden. Demnach stehen dem Amt nur 1.937 Stellen für eine dauerhafte Besetzung zur Verfügung.

Eine Entfristung aller rund 3.200 befristeten Mitarbeiter sei angesichts nicht möglich, heißt es demnach in einem Schreiben der BAMF-Präsidentin Jutta Cordt.

Derzeit gibt es eine breite Diskussion über die Mängel beim BAMF, die durch den Skandal in der Bremer Außenstelle ausgelöst worden war: Im April war bekannt geworden, dass in der Bremer BAMF-Außenstelle zwischen 2013 und 2016 in mindestens 1.200 Fällen positive Asylbescheide erteilt wurden, für die es keine rechtlichen Voraussetzungen gegeben haben soll.

Am Donnerstag berät der Bundestag über die Anträge von FDP und AfD zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses in der Affäre.

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