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Mutmaßliche Islamisten - Terrorverdächtige festgenommen

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Terrorverdacht in zwei Bundesländern: Mit einem Großeinsatz geht die Polizei gegen mutmaßliche Islamisten vor. Ermittler prüfen mögliche Verbindungen zur Terrormiliz IS.

Polizistinnen und Polizisten in Nordrhein-Westfalen. Symbolbild
Polizistinnen und Polizisten in Nordrhein-Westfalen. Symbolbild
Quelle: Friso Gentsch/dpa

Die Polizei hat wegen Terrorverdachts elf mutmaßliche Islamisten in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg festgenommen. Ermittelt werde wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.

Es gebe jedoch keine Hinweise auf konkrete Ziele oder eine konkrete Tat, betonte er. Die Polizei prüfe mögliche Verbindungen zur Terrormiliz Islamischer Staat. Es könne sich um eine Splittergruppe oder Sympathisanten handeln.

Bei einem SEK-Einsatz gegen mutmaßliche Islamisten sind in NRW und Baden-Württemberg zehn Verdächtige verhaftet worden. Die Beamten ermitteln wegen der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat.

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Noch keine Haftbefehle

"Wir vermuten, dass es eine Splittergruppe des IS oder Sympathisanten sind", erklärte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf. Es habe Durchsuchungen in Essen, Düsseldorf, Wuppertal, Mönchengladbach, Duisburg sowie im baden-württembergischen Ulm gegeben. Die Maßnahmen hätten am Freitagmorgen begonnen und bis Samstagmorgen gedauert. "Man muss gucken, ob das gefunden wurde, was gesucht wurde", so der Sprecher. Ob Haftbefehle gegen die zehn beantragt würden, sei noch unklar.

Unter den zehn Festgenommenen sei ein Tadschike. Über die Nationalität der anderen Verdächtigen wurde zunächst nichts bekannt. Einen Zusammenhang mit der Irrfahrt eines 19-Jährigen am Freitag in der Essener Innenstadt sahen die Ermittler nicht. Dieser war am Morgen mit seinem Wagen mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs, Zeugen zufolge auch in einer Fußgängerzone der Ruhrmetropole. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den Mann schließlich fest - sein Auto hatte er da schon geparkt. Ein Zeuge hatte das Auto entdeckt und die Polizei alarmiert.

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