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Tarifstreit - Sicherheitspersonal in Frankfurt zum Warnstreik aufgerufen

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Verdi hat das Sicherheitspersonal am Flughafen Frankfurt zum Warnstreik am Dienstag aufgerufen. Die Beschäftigten sollen von 2 Uhr bis 20 Uhr die Arbeit niederlegen.

Sicherheitskontrolle am Flughafen
Quelle: dpa

Das Sicherheitspersonal auf den deutschen Flughäfen fordert in der laufenden Tarifrunde höhere Löhne. Der Stundenlohn solle im Kontrollbereich auf 20 Euro erhöht werden. Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab, sie bieten derzeit zwischen zwei und 6,4 Prozent Erhöhung pro Jahr. Beide Seiten wollen am 23. Januar weiter verhandeln. Vier bisherige Tarifrunden waren ergebnislos geblieben.

Hunderte Flugausfälle durch Warnstreik

Am Donnerstag waren die drei Flughäfen Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn bestreikt worden. Der Warnstreik führte zu Hunderten Flugausfällen. Die meisten Sicherheitsleute an den Standorten Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart folgten am Donnerstag dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung. Damit untermauerten sie ihre Forderung nach einer deutlich besseren Bezahlung. Es sei außerdem nicht auszuschließen, dass weitere Flughäfen in den Warnstreik einbezogen werden.

Mehr als 600 Starts und Landungen fielen aus - in Düsseldorf waren es 370 von 580, in Köln/Bonn 131 von 199 und in Stuttgart 142 von 275. Verdi zeigte sich zufrieden - die Beteiligung an der Arbeitsniederlegung sei sehr hoch gewesen. Ursprünglich waren an den drei Airports am Donnerstag insgesamt rund 110.000 Passagiere erwartet worden - viele von ihnen hatten sich aber vorab informiert und den Weg zum Flieger gar nicht erst angetreten.

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