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69. Berlinale - Goldener Bär für Drama "Synonyme"

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Überraschungssieger bei der Berlinale: Der Goldene Bär geht an "Synonyme", ein Drama des israelischen Regisseurs Nadav Lapid. Auch das deutsche Kino kann die Jury überzeugen.

Bei der Abschlussgala der 69.Berlinale sind die Bären verliehen worden. 16 Filme konkurrierten in 13 Kategorien gegeneinander. Für den israelischen Film "Synonyme" gab es den Goldenen Bären. Zwei silberne Bären gingen an zwei deutsche Produktionen.

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Das Drama "Synonyme" über einen jungen Israeli hat bei der Berlinale überraschend den Goldenen Bären gewonnen. Regisseur Nadav Lapid erzählt darin die Geschichte eines Mannes, der in Paris seine israelischen Wurzeln hinter sich lassen möchte. Den Gewinner des Hauptpreises gab Jurypräsidentin Juliette Binoche am Samstagabend in Berlin bekannt.

"Synonyme" handelt vom jungen Yoav (Tom Mercier) aus Tel Aviv, der seine Vergangenheit hinter sich lassen will. Er zieht nach Paris und lernt wie wild Französisch, weil er kein Hebräisch mehr sprechen will. Die Geschichte ist angelehnt an Nadav Lapids eigene Biografie.

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Silberne Bären für chinesische Darsteller

Die Silbernen Bären für die besten schauspielerischen Leistungen bekamen der chinesische Schauspieler Wang Jingchun sowie die chinesische Schauspielerin Yong Mei für ihre Rollen in "So Long, My Son". Wang spielt einen Ehemann, dessen Geschichte über 30 Jahre hinweg begleitet wird. Das Familiendrama von Regisseur Wang Xiaoshuai erzählt unter anderem davon, was die lange geltende Ein-Kind-Politik für die Menschen in China bedeutete.

Die deutsche Filmemacherin Angela Schanelec wurde mit einem Silbernen Bären für die beste Regie ausgezeichnet. Den Preis bekam sie für ihren Wettbewerbsbeitrag "Ich war zuhause, aber". Darin geht es um eine alleinerziehende Mutter und ihre Kinder in einer Krise.

Das Drama "Systemsprenger" der deutschen Regisseurin Nora Fingscheidt bekam den Alfred-Bauer-Preis. Damit wird ein Spielfilm geehrt, der "neue Perspektiven eröffnet". Der Film handelt von einem gewalttätigen Mädchen, das von einer Unterbringung in die nächste geschoben wird und das Jugendhilfesystem an seine Grenzen bringt.

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Grütters würdigt Berlinale-Chef Kosslick

Bundeskulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) würdige am vorletzten Tag der Berlinale den scheidenden Direktor Dieter Kosslick. Kosslick habe die Berlinale "an den Fronten der großen, kontroversen Debatten unserer Zeit positioniert: mit Filmen, die soziale Missstände beleuchten und Stellung beziehen, mit deutlichen Bekenntnissen zur gesellschaftspolitischen Mitverantwortung der Filmschaffenden und mit seinem konsequenten Eintreten für Gleichberechtigung", sagte Grütters am Samstag in Berlin bei der Preisverleihung der Berlinale. Kosslicks Engagement habe immer einer Filmkunst gegolten, die den Blick für den Zustand der Welt schärfe.

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Sein Einsatz für einen höheren Anteil an Regisseurinnen im Programm und im Wettbewerb habe weit über die Berlinale hinaus Wirkung gezeigt, sagte die Kulturstaatsministerin weiter. Mit couragierter Standhaftigkeit habe er der Freiheit der Kunst eine Bühne und politisch verfolgten Künstlerinnen und Künstlern eine Kinoleinwand geboten. "Dass er damit immer wieder ein riesiges Publikum begeistert und Lust auf großes Kino gemacht hat, ist sein ganz persönlicher Verdienst. Auch dafür verneigt sich die Filmwelt in Dankbarkeit vor ihm", sagte Grütters. Sie verwies zudem darauf, dass in den 18 Jahren der Ära Kosslick sich die Berlinale zum größten Publikumsfestival und zum politischsten unter den renommierten A-Festivals entwickelt habe.

Künftig führt Doppelspitze die Berlinale

Zum Abschied bekam Kosslick auch Geschenke: Zeichnungen für die Kulisse von Fritz Langs legendärem Film "Metropolis", die Patenschaft für einen Brillenbären im Berliner Tierpark und einen großen Teddybären. Künftig übernimmt eine Doppelspitze. Neuer künstlerischer Leiter wird der Italiener Carlo Chatrian, ihm zur Seite steht Mariette Rissenbeek als geschäftsführende Leiterin.

Das ZDF-Studio in Berlin twittert von der Berlinale:

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