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Konflikt in Jerusalem - Verletzte bei Zusammenstößen am Tempelberg

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Am Tempelberg in Jerusalem ist es zu neuen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei gekommen. Zuvor hatten Muslime die heilige Stätte erstmals seit zwei Wochen wieder zum Gebet betreten. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. 

Nach den jüngsten Unruhen entfernt Israel die umstrittenen Metalldetektoren am Eingang der Al-Aksa-Moschee am Tempelberg. Die Aufstellung der Detektoren hatte die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern deutlich verschärft.

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Zuvor hatte es so ausgesehen, als sei der neu aufgeflammte Streit um die Muslimen wie Juden heilige Stätte entschärft: Israel baute seine umstrittenen Sicherheitsvorrichtungen wieder ab, die Palästinenser kündigten daraufhin ein Ende ihrer Proteste an.

Roter Halbmond: Mindestens 37 Verletzte

Der Grund für die Zusammenstöße auf dem Tempelberg war zunächst unklar. Vor dem Gelände gab es Auseinandersetzungen, als israelische Polizisten inmitten einer Menschenmenge liefen. Palästinenser warfen Plastikflaschen, die israelischen Sicherheitskräfte setzten Blendgranaten ein und trieben die Menschen mit Schlagstöcken auseinander. Mindestens 37 Palästinenser wurden verletzt, teilte der palästinensische Rettungsdienst Roter Halbmond mit.

Tausende Menschen drängten nach Angaben palästinensischer Medien auf den Tempelberg, um dort zu beten. Eine palästinensische Flagge sei gehisst worden. Die muslimische Führung in Jerusalem hatte zuvor verkündet, der Status quo an der heiligen Stätte sei wiederhergestellt,  Gläubige könnten wieder in der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg beten.

In den vergangenen Tagen hatte es massive Unruhen mit Verletzten und Toten vor allem in Jerusalem gegeben. Auslöser waren schärfere Sicherheitskontrollen für muslimische Gläubige am Eingang zum Tempelberg, die Israel zuvor verfügt hatte. Hintergrund war ein Attentat am 14. Juli, bei dem drei arabische Attentäter zwei israelische Polizisten am Juden wie Muslimen heiligen Tempelberg getötet hatten. Die Angreifer wurden erschossen.

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