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Vor geplanter Zugfusion - Alstom mit starker Auftragslage

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Alstom und Siemens wollen fusionieren. Doch das ist erstmal noch Zukunftsmusik. Die Gegenwart sieht für den französischen Konzern sehr gut aus.

Das Logo des Bahntechnik-Herstellers Alstom.
Das Logo des Bahntechnik-Herstellers Alstom.
Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der französische Zughersteller Alstom zeigt sich vor der geplanten Fusion mit der Bahnsparte von Siemens in guter Verfassung. Im dritten Quartal (per Ende Dezember) verdoppelte Alstom das Neugeschäft auf 3,4 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf zwei Milliarden Euro.

Nach neun Monaten verbuchte Alstom einen Auftragseingang von 10,5 Milliarden Euro und einen Bestand von 39,7 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr 2018/19 wird ein Umsatz von rund acht Milliarden Euro erwartet.

Auch Bedenken vor Fusion

Die Fusion von Alstom und Siemens stößt keineswegs nur auf Begeisterung. Grundlage der Bedenken ist, dass das neue Unternehmen in seinen Kernbereichen dreimal so groß sein wird, wie der nächstgrößere Konkurrent.

Die Wettbewerbshüter befürchten, dass durch die Fusion Preise für Züge und Zugtechnik steigen könnten, "was sich letztlich zum Nachteil von Millionen Europäern auswirken könnte", sagte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Eigentlich wollten beide Unternehmen 2018 schon Vollzug melden. Nun verspätet sich die Zugfusion und soll Mitte 2019 schließlich stehen.

Weitere Information zu der Fusion finden Sie hier!

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