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Vor Tarifgesprächen am Samstag - Warnstreiks an Stahlstandorten

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Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten 2,5. Vor der nächsten Verhandlungsrunde machen die Stahlkocher mit Warnstreiks Druck.

Stahlarbeiter von ThyssenKrupp legten die Arbeit nieder.
Stahlarbeiter von ThyssenKrupp legten die Arbeit nieder.
Quelle: Roland Weihrauch/dpa

Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben Tausende Beschäftigte mit Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen Druck auf die Arbeitgeber gemacht. Insgesamt hätten sich mehr als 10.000 Stahlarbeiter an den Aktionen beteiligt, teilte die IG Metall mit.

Die IG Metall fordert bei der nächsten Verhandlungsrunde an diesem Samstag für die etwa 72.000 Stahlkocher sechs Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben eine Erhöhung von 2,5 Prozent angeboten.

"Wenn das nicht geschieht, wird eine weitere Eskalation in der Tarifrunde nicht zu verhindern sein", sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Knut Giesler bezogen auf die Forderung nach sechs Prozent. "Denn weitere Trippelschritte seitens der Arbeitgeber würden die Beschäftigten extrem verärgern."

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