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Vorab vom Iran informiert - Irak wusste von Vergeltungsangriff

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Sowohl die Tötung eines iranischen Generals durch die USA als auch der Vergeltungsschlag aus Teheran fanden im Irak statt. Über letzteren wurde Bagdad informiert.

Irakischer Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi. Archivbild
Irakischer Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi. Archivbild
Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Iraks Regierung ist nach eigenen Angaben vor Irans Vergeltungsangriff auf US-Truppen von Teheran über den Militärschlag informiert worden. Dabei sei kurz nach Mitternacht (Ortszeit) mitgeteilt worden, dass dieser bald beginnen und sich auf Positionen mit US-Präsenz beschränken werde, erklärte Iraks Regierungschef Adel Abdel Mahdi.

Zur selben Zeit hätten sich auch die Amerikaner gemeldet. Abdel Mahdi bestätigte Angaben seiner Sicherheitskräfte, dass es unter den irakischen Truppen keine Toten gegeben habe.

Abdel Mahdi mahnt zur "Sprache der Vernunft"

Zu Verlusten der internationalen Anti-IS-Koalition habe die irakische Regierung bislang keine offiziellen Angaben erhalten. Der Ministerpräsident rief alle Seiten zur Zurückhaltung und zu einer "Sprache der Vernunft" auf. Seine Regierung bemühe sich in Telefongesprächen darum, dass eine weitere Eskalation und ein "offener Krieg" vermieden würden, dessen erste Opfer der Irak und die Region wären, erklärte Abdel Mahdi weiter.

Alle wichtigen Ereignisse und Hintergründe zum Konflikt im Iran können Sie in unserem Liveblog lesen:

Archiv: Ein US-Soldat vor dem UN-Hauptquartier am 19.08.2003 in Bagdad

Vereinte Nationen mahnen -
UN: Irak sollte nicht Preis für Rivalitäten anderer zahlen
 

Die Vereinten Nationen rufen im Iran-Konflikt zu "dringender Zurückhaltung" auf. Der Irak solle nicht den Preis für die Rivalitäten anderer zahlen. Alle Entwicklungen im Liveblog.

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