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Vorbeugen gegen Grippe - Interesse an Impfung zu gering

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Experten raten vor allem sogenannten Risikogruppen zur Grippe-Impfung. Doch gerade die unterschätzen den Nutzen der Vorsorge.

Grippe-Impfungen - Texttafel
Quelle: ZDF / Robert-Koch-Institut

In Deutschland lassen sich zu wenige Menschen gegen Grippe impfen. Nach wie vor unterschätzen vor allem Risikogruppen wie Senioren oder medizinisches Personal den Nutzen der Impfung, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln mitteilte.

Einer Umfrage zufolge schätzt nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der Befragten die Impfung als wichtig ein. 40 Prozent der Befragten, die zu einer der Risikogruppen gehören, lassen sich regelmäßig gegen Grippe impfen.

"Eine echte Grippe ist keine einfache Erkältung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung", warnt die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie verweist auf eine außergewöhnlich starke Grippewelle im vergangenen Winter. Dort gab es geschätzte neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche.

Der Grippe-Impfstoff wird jedes Jahr neu angepasst. Empfohlen wird die Schutzimpfung insbesondere für sogenannte Risikogruppen. Dazu gehören Menschen ab 60 Jahren, Schwangere oder chronisch Kranke und Gruppen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, wie zum Beispiel medizinisches Personal und Pflegekräfte.

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