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Kabelbinder-Attacke war wohl Scherz

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Vorfall auf dem Kölner Karneval - Kabelbinder-Attacke war wohl Scherz

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Die Kölner Kabelbinder-Attacke beschäftigt noch immer die Polizei. Doch alles deutet auf einen missratenen Scherz hin. Täter und Opfer scheinen gut befreundet zu sein.

Die Polizei beim Karneval in Köln. Archivbild
Die Polizei beim Karneval in Köln. Archivbild
Quelle: Federico Gambarini/dpa

Die Kabelbinder-Attacke auf dem Kölner Karneval war wohl ein missratener Scherz unter Freunden. Die Polizei fahndete nach einem Unbekannten, der einem 22 Jahre alten Mann aus Trier im jecken Trubel einen Kabelbinder um den Hals gelegt und zugezogen hatte.

Nun wurde der 22-Jährige nochmals in Trier vernommen und mit einem privaten Überwachungsvideo konfrontiert, auf dem die Szene zu sehen ist. Daraufhin erklärte er nach Polizei-Angaben, dass es sich bei dem Täter um einen seiner besten Freunde handele.

Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Beteiligten an diesem Vorfall auch für drei andere Kabelbinder-Fälle verantwortlich seien, von denen am 11.11. vage berichtet worden war. Bei dem Mann aus Trier hatte das Plastikband so fest gesessen, dass ihn ein Arzt in einem Sanitätszelt davon befreien musste. Die Staatsanwaltschaft stufte den Fall bisher als gefährliche Körperverletzung ein.

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